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	<title>100 Prozent Erneuerbare Energien ⎜Energiewende auch in Mannheim</title>
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	<description>100 Prozent Erneuerbare Energien ⎜Energiewende auch in Mannheim</description>
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		<title>Energiegenossenschaften als wichtiger Akteur der Energiewende</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Mar 2012 10:41:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Energiewende weg von der fossilen und zentral organisierten Energieversorgung ist in vollem Gange. Die erneuerbaren Energien sind mittlerweile allgemein anerkannt. Die Notwendigkeit einer dezentralen und demokratischeren Struktur der zuk&#252;nftigen Energieversorgung wird dagegen nicht von allen wichtigen Entscheidungstr&#228;gern so gesehen bzw. ist in der Allgemeinheit nicht sehr stark verankert. Umso wichtiger ist es, f&#252;r Bef&#252;rworter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Energiewende weg von der fossilen und zentral organisierten Energieversorgung ist in vollem Gange. Die erneuerbaren Energien sind mittlerweile allgemein anerkannt. Die Notwendigkeit einer dezentralen und demokratischeren Struktur der zuk&#252;nftigen Energieversorgung wird dagegen nicht von allen wichtigen Entscheidungstr&#228;gern so gesehen bzw. ist in der Allgemeinheit nicht sehr stark verankert. Umso wichtiger ist es, f&#252;r Bef&#252;rworter einer dezentral und st&#228;rker demokratisch ausgerichteten Energieversorgung auch weiterhin gestaltend bei der Energiewende mitzuwirken.<span id="more-3366"></span></p>
<p>Als eine m&#246;gliche Form der Gestaltung der Energiewende bietet sich die eigene Erzeugung von Energie an. Um den Zielen der Demokratisierung und Dezentralisierung des Energieversorgungssystems gerecht zu werden, bietet sich die Rechtsform der Genossenschaft als Unternehmenstr&#228;ger f&#252;r die Energieerzeugung an. Die Genossenschaft erm&#246;glicht einer Vielzahl von Menschen sich mit relativ geringem Kapitaleinsatz in das Unternehmen einzubringen. Die Einflussm&#246;glichkeit richtet sich jedoch nicht nach der H&#246;he des Kapitaleinsatzes sondern jedes Mitglied hat eine Stimme. Aufgrund der hohen Mitgliederzahl von Genossenschaften, verteilt sich auch das wirtschaftliche Risiko auf viele Schultern.</p>
<p>In der Metropolregion Rhein Neckar sind derzeit (mindestens) f&#252;nf Energiegenossenschaften im Rahmen der Energieerzeugung aktiv. Die derzeit gr&#246;&#223;te Energiegenossenschaft der Region, die Energiegenossenschaft Starkenburg im Odenwald (<a href="http://www.energiestark.de">www.energiestark.de</a>), die Heidelberger Energiegenossenschaft, die von Studierenden der Universit&#228;t Heidelberg gegr&#252;ndet wurde (<a href="http://www.hd-eeg.de/">www.hd-eeg.de</a>), die Solarb&#252;rgergenossenschaft, die mittlerweile ihren Sitz zwar nach Freiburg verlegt hat, aber hier gegr&#252;ndet wurde und auch einige Anlagen in der Region betreibt (<a href="http://www.solarbuergergenossenschaft.de/">www.solargeno.de</a>) und schlie&#223;lich zwei erst k&#252;rzlich gegr&#252;ndete Genossenschaften: die B&#252;rger-Energie-Genossenschaft (Begin) in Neustadt a. d. W. (<a href="http://www.begin-eg.de/">www.begin-eg.de</a>) sowie in Mannheim die B&#252;rgerEnergie Mannheim eG (<a href="http://www.buergerenergie-mannheim.de/">www.buergerenergie-mannheim.de</a>).</p>
<p>Alle Genossenschaften betreiben Energieerzeugungsanlagen in der Region (&#252;berwiegend Photovoltaikanlagen) und versuchen zuk&#252;nftig, weitere Anlagen zu bauen. Dabei kommen grunds&#228;tzlich alle erneuerbaren Energien in Frage. Es ist auch m&#246;glich, bei allen Genossenschaften Mitglied zu werden. Eine Mitgliedschaft ist teilweise bereits ab 100 Euro m&#246;glich. Bei konkret anstehenden Projekten kann bzw. soll der Genossenschaft zur Finanzierung des Projekts ein Darlehen gegeben werden, dass von der Genossenschaft verzinst wird. So k&#246;nnen die Anlagen mit wenig oder ohne Fremdkapital von Banken finanziert werden.</p>
<p>Es ist wichtig, dass die Energiegenossenschaften eine breite Basis haben, um die anstehenden Aufgaben der Energiewende aktiv mitgestalten zu k&#246;nnen. Neben dem Betrieb von Anlagen zur Stromerzeugung kommen auch weitere Bet&#228;tigungsfelder von Energiegenossenschaften in Betracht. So k&#246;nnen Energiegenossenschaften auch im Bereich der W&#228;rmeversorgung aktiv werden. Denkbar w&#228;re auch der Vertrieb von Strom an Endkunden oder der Betrieb eines Stromnetzes. Daf&#252;r wird nat&#252;rlich eine ausreichende Kapitalbasis ben&#246;tigt. Deshalb sollten viele Menschen Mitglieder einer oder mehrerer Energiegenossenschaften in ihrer Region werden. Die Beteiligungsm&#246;glichkeiten k&#246;nnen den oben genannten Internetadressen entnommen werden.</p>
<p>Andreas Frank</p>
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		<title>B&#252;rgerEnergie Mannheim eG i.G.</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Mar 2012 21:09:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ursel risch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wird nun alles anders? Mannheim hat seine eigene Energiegenossenschaft unter Beteiligung von B&#252;rgern und der Klimaschutzagentur Mannheim. Lesen dazu hier die Pressemitteilung zur Gr&#252;ndung. Weitere Infos auf unserer Seite &#62; NEU: Energie-Genossenschaft in Mannheim
B&#252;rgerEnergie Mannheim
Die Genossenschaft f&#252;r B&#252;rger mit Energie

Getreu diesem Motto wurde Ende Februar im Badischen Hof in Mannheim Friedrichsfeld die Energiegenossenschaft „B&#252;rgerEnergie Mannheim [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wird nun alles anders? Mannheim hat seine eigene Energiegenossenschaft unter Beteiligung von B&#252;rgern und der Klimaschutzagentur Mannheim. Lesen dazu hier die <span style="color: #003366;"><strong>Pressemitteilung zur Gr&#252;ndung</strong></span>. Weitere Infos auf unserer Seite &gt; <strong><a href="../buergerenergie/" target="_self">NEU: Energie-Genossenschaft in Mannheim</a></strong></p>
<h1>B&#252;rgerEnergie Mannheim</h1>
<h3>Die Genossenschaft f&#252;r B&#252;rger mit Energie</h3>
<p><span id="more-3197"></span><br />
Getreu diesem Motto wurde Ende Februar im Badischen Hof in Mannheim Friedrichsfeld die Energiegenossenschaft <strong><span style="color: #003366;">„B&#252;rgerEnergie Mannheim eG“ </span></strong>gegr&#252;ndet. Seitdem hat sie das Ziel, sich aktiv f&#252;r eine umwelt- und klimaschonende Energiegewinnung in Mannheim einzusetzen. F&#252;r B&#252;rgerinnen und B&#252;rger ist es jetzt ein g&#252;nstiger Zeitpunkt, sich im Rahmen dieser Genossenschaft <span style="color: #003366;"><strong>an der lokalen und regionalen Energiezukunft zu engagieren</strong>. </span>Mit der Beantragung einer Mitgliedschaft bekommt der zuk&#252;nftige Genosse die M&#246;glichkeit zwischen einem und 50 Anteilen f&#252;r jeweils 500 Euro zu erwerben und somit seinen pers&#246;nlichen und einfachen Beitrag zur Energiewende beizutragen. Neben dem ideologischen Wert erh&#228;lt jedes Mitglied nat&#252;rlich auch, je nach Ertrag, eine regelm&#228;&#223;ige Dividendenzahlung.</p>
<p>Gef&#252;hrt wird die „B&#252;rgerEnergie Mannheim eG“ durch einen einstimmig gew&#228;hlten Vorstand nebst Aufsichtsrat. In diesen beiden Gremien sind technisches Fachwissen durch die Firma <span style="color: #003366;"><strong>mpbm</strong></span>, Vertriebserfahrungen, B&#252;rgerinteressen sowie die <strong><span style="color: #003366;">Klimaschutzagentur Mannheim </span></strong>als neutrale Instanz vereinigt. Die Vorteile f&#252;r die B&#252;rger liegen bei einer Genossenschaft auf der Hand. Es handelt sich um eine demokratische Unternehmensform, in der jeder Genosse mit seinem Anteil &#252;ber ein Mitbestimmungsrecht in der j&#228;hrlichen Hauptversammlung verf&#252;gt.</p>
<p><strong><span style="color: #003366;">Erste D&#228;cher sind bereits in der Planung, </span></strong>einige mehr sind in Aussicht. Die erste Anlage kann allerdings erst angeschlossen werden, wenn die „B&#252;rgerEnergie Mannheim eG“ in das Genossenschaftsregister eingetragen ist. Etwa vier Wochen hei&#223;t es deshalb noch abwarten, auch f&#252;r die derzeitigen und zuk&#252;nftigen Mitglieder. Die werden bis dahin auf einer Warteliste eingetragen. Auch die K&#252;rzungen der F&#246;rderung kann der Energiegenossenschaft ihren Elan nicht nehmen, denn trotz kleiner Einbu&#223;en ist und bleibt die Genossenschaft f&#252;r alle Beteiligten rentabel.</p>
<p>Gerne informieren die B&#252;rgerEnergie Mannheim eG und die Klimaschutzagentur Mannheim &#252;ber weitere Details und eine m&#246;gliche Mitgliedschaft.</p>
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		<title>Fukushima: Tsunami-Legende</title>
		<link>http://www.100pro-energiewende.de/2012/03/07/fukushima-tsunami-legende/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Mar 2012 17:13:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ursel risch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Aktive der weltweiten Anti-Atom-Bewegung,
liebe Mitb&#252;rgerinnen und Mitb&#252;rger,
helfen Sie mit bei der weltweiten Aktion zum Jahrestag der Atomkatastrophe von Fukushima am 11. M&#228;rz 2012 &#8211; und auch in den Monaten danach. Wir wollen zusammen mit Ihnen deutlich machen: Ausl&#246;ser des gr&#246;&#223;ten Atomunfalls seit Tschernobyl 1986 war das Erdbeben mit seinen starken Nachbeben, die Japan am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Aktive der weltweiten Anti-Atom-Bewegung,</p>
<p>liebe Mitb&#252;rgerinnen und Mitb&#252;rger,</p>
<p>helfen Sie mit bei der weltweiten Aktion zum Jahrestag der Atomkatastrophe von Fukushima am 11. M&#228;rz 2012 &#8211; und auch in den Monaten danach. Wir wollen zusammen mit Ihnen deutlich machen: Ausl&#246;ser des gr&#246;&#223;ten Atomunfalls seit Tschernobyl 1986 war das Erdbeben mit seinen starken Nachbeben, die Japan am 11. M&#228;rz 2011 ersch&#252;tterten. Dass es dabei in dem Atomkraftwerk zur Katastrophe kam, lag an seit langem bestehenden, gravierenden Sicherheitsm&#228;ngeln, weil in Fukushima systematisch gegen das Einmaleins der Reaktorsicherheit versto&#223;en wurde.</p>
<p>Der Atomindustrie k&#228;me es sehr gelegen, wenn nicht diese Sicherheitsm&#228;ngel, sondern nur der Tsunami f&#252;r den Super-GAU verantwortlich w&#228;re. Jeder von uns w&#252;rde dann denken: &#8220;So etwas kann ja bei uns nicht passieren.&#8221; Mit einer solchen Legende w&#228;re dann von der Gefahr abgelenkt, dass weltweit viele Atomkraftwerke an erdbebengef&#228;hrdeten Standorten betrieben werden, die extreme Sicherheitsdefizite aufweisen.</p>
<p>Eine aktuelle Analyse der atomkritischen &#196;rzteorganisation IPPNW zeigt anhand der offiziellen Regierungs-Dokumente auf, dass es in Fukushima wegen gravierender Sicherheitsdefizite in Verbindung mit dem Erdbeben zur Katastrophe gekommen ist.</p>
<p><a href="http://www.fukushima-disaster.de/fukushima_supergau_studie.pdf">http://www.fukushima-disaster.de/fukushima_supergau_studie.pdf</a></p>
<p>Wir bitten Sie, das Flugblatt mit dem Titel &#8220;Fukushima: Tsunami-Legende&#8221; m&#246;glichst schnell in Ihrem Umfeld, an Ihre Nachbarn, an Medien und auch an politische Entscheidungstr&#228;ger in Wirtschaft, Kultur und Politik zu verteilen.</p>
<p><a href="http://www.fukushima-disaster.de/fukushima_supergau_faltblatt.pdf">http://www.fukushima-disaster.de/fukushima_supergau_faltblatt.pdf</a></p>
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		<title>Ein Ausstieg zum Vorteil der Energiekonzerne</title>
		<link>http://www.100pro-energiewende.de/2012/02/24/ein-ausstieg-zum-vorteil-der-energiekonzerne/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Feb 2012 21:21:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ursel risch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Kommentar zur Solarf&#246;rderung
Von J&#252;rgen D&#246;schner, WDR, ARD-Energieexperte
W&#228;hrend sich alle Welt Gedanken macht, wie man den CO2-Aussto&#223; senken kann, wie der Klimawandel gestoppt und auf die gef&#228;hrliche Atomenergie verzichtet werden kann, w&#228;hrend immer mehr L&#228;nder mit Neid und Anerkennung auf das deutsche Modell zur F&#246;rderung erneuerbarer Energien schauen, machen sich die Minister Philipp R&#246;sler und Norbert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kommentar zur Solarf&#246;rderung<br />
Von J&#252;rgen D&#246;schner, WDR, ARD-Energieexperte</p>
<p>W&#228;hrend sich alle Welt Gedanken macht, wie man den CO2-Aussto&#223; senken kann, wie der Klimawandel gestoppt und auf die gef&#228;hrliche Atomenergie verzichtet werden kann, w&#228;hrend immer mehr L&#228;nder mit Neid und Anerkennung auf das deutsche Modell zur F&#246;rderung erneuerbarer Energien schauen, machen sich die Minister Philipp R&#246;sler und Norbert R&#246;ttgen daran, eben diese Erfolgsgeschichte zu demontieren.</p>
<p>Der jetzt vorgestellte rasante und radikale Umbau der Solarf&#246;rderung ist de facto ein Ausstieg. Eine K&#252;rzung von 20 bis 30 Prozent innerhalb von zwei Wochen trifft nicht nur jene Hausbesitzer und Investoren hart, die gerade eine Anlage installieren. Deren Kalkulation schmilzt nun wie Butter in der Sonne dahin. Die Anti-Solar-Koalition schl&#228;gt auch einer ganzen Branche ins Gesicht, die in den vergangenen Jahren einen enormen Beitrag zur Sicherung einer CO2-freien, dezentralen und preiswerten Energieversorgung geleistet hat.</p>
<p><strong>Solarenergie sichert die Stromversorgung</strong><span id="more-3173"></span></p>
<p>Nat&#252;rlich musste diese Technik in der Vergangenheit st&#228;rker gef&#246;rdert werden. Und nat&#252;rlich muss diese F&#246;rderung auch Zug um Zug abgebaut werden. Aber diese so genannte Degression war schon immer Realit&#228;t. Keine andere Energietechnik hat in den vergangenen Jahren solche Fortschritte gemacht. Photovoltaik kommt ohne Wasser, Treibstoff und bewegliche Teile aus. Sie liefert in Deutschland bereits vier Prozent des Stroms und hat im vergangenen Mai und im Februar dieses Jahres erheblich zur Sicherung der Stromversorgung beigetragen.</p>
<p>Die 70 Euro j&#228;hrlich, mit denen jeder Haushalt im Schnitt diese Technologie unterst&#252;tzt, sind gut angelegt. Denn erneuerbare Energien halten den Strompreis niedrig und senken die Kosten f&#252;r Rohstoffimporte. Wir brauchen nicht weniger, sondern mehr Solaranlagen, viel, viel mehr.</p>
<p><strong>Die Stromkonzerne profitieren</strong></p>
<p>Der Radikalumbau der Solarf&#246;rderung durch R&#246;ttgen und R&#246;sler bewirkt aber genau das Gegenteil. Der Ausbau der Solarenergie wird dramatisch einbrechen. Das n&#252;tzt weder den Stromkunden, die durch diese Entscheidung kaum auf niedrigere Preise hoffen k&#246;nnen. Es hilft auch nicht dem Staat, aus dessen Kassen die Solarf&#246;rderung ohnehin nicht bezahlt wird, und schon gar nicht dem Klima und der Umwelt.</p>
<p>Nein, die einzigen, die von dieser Entscheidung profitieren, sind RWE, E.ON, Vattenfall und Co.. Denn deren Gro&#223;kraftwerke &#8211; ob mit Atom, Kohle oder Gas betrieben, verloren mit jeder neuen Solaranlage an Wert, weil das Gesetz &#252;ber Erneuerbare Energien unter anderem vorschreibt, dass Wind- und Solarstrom Vorrang vor konventionellem Strom haben. Der Wertverfall und damit der Machtverlust der Energieriesen soll aufgehalten werden. Das ist wohl das eigentliche Motiv f&#252;r R&#246;slers und R&#246;ttgens &#8220;Energiewende r&#252;ckw&#228;rts&#8221;. Aber zum Gl&#252;ck haben energiepolitische Entscheidungen der schwarz-gelben Regierung manchmal eine recht kurze Halbwertzeit.</p>
<p>Unter diesem Link findet ihr die Bundestagsabgeordneten . Sagt ihnen eure Meinung!</p>
<p><a href="http://www.bundestag.de/bundestag/wahlen/wahlkreise09/index.html?wknr=275">http://www.bundestag.de/bundestag/wahlen/wahlkreise09/index.html?wknr=275</a></p>
<p><strong>campact-Aktion:</strong><a href="http://www.campact.de/enb/sn3/signer">http://www.campact.de/enb/sn3/signer</a></p>
<p>siehe auch MPS-Ticker:</p>
<p>    Energiepolitischen Handstreich stoppen!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Statistik widerlegt Atomlobby</title>
		<link>http://www.100pro-energiewende.de/2011/12/27/statistik-widerlegt-atomlobby/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 12:48:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ursel risch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Erinnern wir uns an das hysterische Geschrei Mitte September, als eine Desinformation des BDEW f&#252;r Schlagzeilen sorgte: &#8220;Hilfe, jetzt m&#252;ssen wir ja Strom importieren!&#8221;
Trotz des Atomausstiegs bleibt Deutschland ein Stromexporteur. Und am Strommarkt sind die Preise nicht h&#246;her als vor der Katastrophe in Fukushima.
Artikel aus der TAZ vom 27.12.2011 von Bernward Janzing
Deutschland hat auch im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erinnern wir uns an das hysterische Geschrei Mitte September, als eine Desinformation des BDEW f&#252;r Schlagzeilen sorgte: &#8220;Hilfe, jetzt m&#252;ssen wir ja Strom importieren!&#8221;</p>
<p><strong>Trotz des Atomausstiegs bleibt Deutschland ein Stromexporteur. Und am Strommarkt sind die Preise nicht h&#246;her als vor der Katastrophe in Fukushima.</strong><strong></p>
<p>Artikel aus der TAZ vom 27.12.2011 von Bernward Janzing</p>
<p>Deutschland hat auch im Jahr 2011 mehr Strom exportiert als importiert &#8211; trotz der Abschaltung von acht Atomkraftwerken. Diese Bilanz ergibt sich anhand der Netzdaten, die der Verband Europ&#228;ischer &#220;bertragungsnetzbetreiber (Entsoe) regelm&#228;&#223;ig ver&#246;ffentlicht. Demnach wird der deutsche Export&#252;berschuss im Jahr 2011 voraussichtlich rund sechs Milliarden Kilowattstunden betragen. <span id="more-3085"></span><!--more--> </p>
<p>Zwar trugen zu dem Export&#252;berschuss in der Jahresbilanz auch noch die inzwischen abgeschalteten Reaktoren bei, da diese in den ersten drei Monaten zumindest zeitweise noch am Netz waren.</p>
<p>Das &#228;ndert aber an der grunds&#228;tzlichen Sachlage nichts: Auch wenn man das zweite Halbjahr 2011 alleine betrachtet, ergibt sich f&#252;r Deutschland mit seinen neun verbliebenen Atomreaktoren ein Export&#252;berschuss. Kritiker des Ausstiegs hatten immer wieder den Eindruck zu erwecken versucht, Deutschland werde durch die Entscheidung in der Jahresbilanz zum Stromimporteur werden.</p>
<p><strong>Klimaziele nicht gef&#228;hrdet</strong></p>
<p>Windkraft, Sonne und Bioenergie legten sp&#252;rbar zu; die Gesamtmenge an &#214;kostrom stieg gegen&#252;ber dem Vorjahr um rund 18 Milliarden Kilowattstunden. Da zugleich die Erzeugung von Atomstrom um etwa 32 Milliarden Kilowattstunden zur&#252;ck ging (von 140 Milliarden Kilowattstunden im Jahr 2010 auf nunmehr etwa 108 Milliarden) blieb eine L&#252;cke von 14 Milliarden Kilowattstunden zu f&#252;llen.</p>
<p>Diese wurde fast komplett durch einen R&#252;ckgang des Export&#252;berschusses um zw&#246;lf Milliarden Kilowattstunden geschlossen. Die Erzeugung von Strom aus Kohle stieg nur von 263 auf 265 Milliarden Kilowattstunden &#8211; womit sich Warnungen, Deutschland m&#252;sse mit dem Atomausstieg seine Klimaziele begraben, als Makulatur erweisen. </p>
<p>Ohnehin sind Bef&#252;rchtungen, der Atomausstieg f&#252;hre zu starker Zunahme der CO2-Emissionen, durch die M&#228;rkte widerlegt: Zwar stiegen die Preise f&#252;r CO2 im europ&#228;ischen Emissionshandel unmittelbar nach Fukushima leicht an, doch zwischenzeitlich kostet eine Tonne Kohlendioxid mit sieben Euro nur noch halb so viel wie zu Jahresbeginn.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Aktuelle Studie belegt: Backup-Gaskraftwerke sichern Energiewende</title>
		<link>http://www.100pro-energiewende.de/2011/10/17/aktuelle-studie-belegt-backup-gaskraftwerke-sichern-energiewende/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 14:35:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ursel risch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Pressemitteilung der klima-allianz deutschland
Neue Kohlekraftwerke zur Sicherstellung der  Versorgungssicherheit nicht erforderlich / Geplante  Braunkohlekraftwerke von RWE und Mibrag gef&#228;hrden Systemstabilit&#228;t
Berlin, 17.10.2011. Neue  Kohlekraftwerke sind auch nach dem im Sommer beschlossenen Atomausstieg  zur Gew&#228;hrleistung der Versorgungssicherheit nicht notwendig. F&#252;r den  &#220;bergang in das regenerative Zeitalter kann der Bedarf an zus&#228;tzlichen  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pressemitteilung der klima-allianz deutschland</p>
<p><strong>Neue Kohlekraftwerke zur Sicherstellung der  Versorgungssicherheit nicht erforderlich / Geplante  Braunkohlekraftwerke von RWE und Mibrag gef&#228;hrden Systemstabilit&#228;t</strong></p>
<p><em>Berlin, 17.10.2011</em>. Neue  Kohlekraftwerke sind auch nach dem im Sommer beschlossenen Atomausstieg  zur Gew&#228;hrleistung der Versorgungssicherheit nicht notwendig. F&#252;r den  &#220;bergang in das regenerative Zeitalter kann der Bedarf an zus&#228;tzlichen  fossilen Kraftwerken vollst&#228;ndig durch den Neubau von Gaskraftwerken  gedeckt werden. Das ist das Ergebnis einer von der klima-allianz  deutschland beim arrhenius Institut f&#252;r Energie- und Klimapolitik in  Auftrag gegebenen Studie zur k&#252;nftigen Rolle von Gaskraftwerken in  Deutschland, die heute in Berlin vorgestellt wurde.<span id="more-3040"></span></p>
<p>„Nach der im Sommer 2011 beschlossenen  R&#252;cknahme der Laufzeitverl&#228;ngerung und der sofortigen Stilllegung von  acht Atomkraftwerken meldeten und melden sich einschl&#228;gige Stimmen aus  Politik und Energiewirtschaft zu Wort, die den Neubau von  Kohlekraftwerken zum unverzichtbaren Ersatz f&#252;r den wegfallenden  Atomstrom ausrufen wollen. Nur mit neuen Kohlekraftwerken k&#246;nne die  Versorgungssicherheit gew&#228;hrleistet werden. Die Studie des arrhenius  Instituts widerlegt diese r&#252;ckw&#228;rtsgewandte energiepolitische Debatte  eindrucksvoll. Der Bedarf an zus&#228;tzlichen Backup-Kraftwerken kann f&#252;r  die &#220;bergangszeit ins regenerative Zeitalter vollst&#228;ndig durch flexible  und hochmoderne Gaskraftwerke gedeckt werden“, sagt <strong>Dr. Cornelia Ziehm</strong>,  Leiterin Klimaschutz und Energiewende der Deutschen Umwelthilfe (DUH)  und Sprecherin der klima-allianz deutschland. „F&#252;r neue, unflexible  Kohlekraftwerke gibt es dagegen in einem Stromsystem mit einem stetig  zunehmenden Anteil erneuerbarer Energien keinen Platz mehr“, so Ziehm  weiter.</p>
<p>„Bis 2030 besteht trotz des Atomausstiegs und  der Stilllegung alter Kohlekraftwerke ein &#252;berschaubarer Bedarf an  zus&#228;tzlicher Gaskraftwerks-Leistung. In den n&#228;chsten 10 Jahren werden 3  Gigawatt (GW) zus&#228;tzlicher Kapazit&#228;t ben&#246;tigt, um die Abdeckung der  maximalen Last jederzeit sicherzustellen. In den folgenden 5 Jahren  m&#252;ssen dann 5 bis 10 GW zugebaut werden, je nachdem, wie hoch der Anteil  des Imports von Strom aus erneuerbaren Energien ist, der als gesichert  angesehen wird. Mittelfristig, d.h. bis 2030, besteht ein Bedarf von  knapp 7 GW zus&#228;tzlicher Leistung. Ohne Import steigt dieser Bedarf auf  mehr als 11 GW“, fasst <strong>Dr. Sven Bode</strong>, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer und Head of Research des arrhenius Instituts f&#252;r Energie- und Klimapolitik,  die Ergebnisse der Studie zusammen. „Gaskraftwerke sind die beste und  kosteng&#252;nstigste Option, um den Backup f&#252;r die Stromerzeugung auf dem  Weg zu 100 Prozent erneuerbaren Energien sicherzustellen.“</p>
<p>Nach Ansicht des Energieexperten sei es  entscheidend f&#252;r Investoren zu verstehen, dass Gaskraftwerke die  Erg&#228;nzung der erneuerbaren Energien bilden und nicht umgekehrt. Sie  sollten immer dann betrieben werden, wenn Strom aus Windkraft und  Photovoltaik nicht zur Verf&#252;gung steht.</p>
<p>Derzeit ist bereits eine Vielzahl von Gaskraftwerken entweder bereits im Bau oder in der Planung. Nach Auffassung von <strong>J&#252;rgen Maier</strong>,  Gesch&#228;ftsf&#252;hrer des Forums Umwelt und Entwicklung und Sprecher der  klima-allianz deutschland, sei der ben&#246;tigte Zubau an Gaskraftwerken vor  diesem Hintergrund realisierbar, auch wenn nicht alle gegenw&#228;rtig in  Planung befindlichen Gaskraftwerke gebaut werden sollten. Dies gelte  erst recht, weil die Autoren der Studie bei der Bedarfsanalyse sehr  konservative Annahmen zugrunde gelegt haben. „Eine ernste Gefahr f&#252;r die  Systemstabilit&#228;t geht nicht von fehlenden Kohlekraftwerks-Kapazit&#228;ten  aus sondern im Gegenteil von zu vielen neu gebauten Kohlemeilern“, warnt  Maier. „Wir stellen mit gro&#223;er Besorgnis fest, dass mit RWE und der  Mibrag zwei gro&#223;e Braunkohleverstromer in Deutschland ihre Planungen f&#252;r  zus&#228;tzliche inflexible und klimasch&#228;dliche Braunkohlekraftwerke aktuell  weiter forcieren. Dies ist nicht nur unter klimapolitischer Sicht ein  Weg in die Steinzeit sondern gef&#228;hrdet auch die Energiewende. Das  erkl&#228;rte Ziel der Bundesregierung ist es, bis 2050 nahezu vollst&#228;ndig  auf erneuerbare Energien umzusteigen. Mit dem weiteren Neubau von  Braunkohlekraftwerken wird dieser Weg verbaut.“</p>
<p>Die Studie steht Ihnen zum Download zur Verf&#252;gung unter: <a href="https://freemailng5407.web.de/jump.htm?goto=http%3A%2F%2Fwww.die-klima-allianz.de%2Fwp-content%2Fuploads%2F2011%2F10%2FKlima-Allianz-Studie-Gaskraftwerke-Okt-2011.pdf" target="_blank">http://www.die-klima-allianz.de/wp-content/uploads/2011/10/Klima-Allianz-Studie-Gaskraftwerke-Okt-2011.pdf</a></p>
<p><em>Svante Arrhenius, schwedischer Forscher und  Nobelpreistr&#228;ger, sagte bereits 1896 einen anthropogenen Klimawandel  voraus. Das nach ihm benannte Institut ist ein unabh&#228;ngiger Think Tank,  der Entscheidungstr&#228;ger in Politik und Wirtschaft zu Fragen der Energie-  und Klimapolitik ber&#228;t (<a href="https://freemailng5407.web.de/jump.htm?goto=http%3A%2F%2Fwww.arrhenius.de" target="_blank">www.arrhenius.de</a>).</em></p>
<p><em> </em></p>
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		<title>Kolumbien Blut f&#252;r Kohle</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 15:14:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ursel risch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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Kolumbien ist Deutschlands gr&#246;&#223;ter Kohlelieferant – trotz  gravierender Menschenrechtsverletzungen
Artikel in der Frankfurtwer Rundschau von heute
http://www.fr-online.de/wirtschaft/kolumbien-blut-fuer-kohle,1472780,10994996.html


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<p>Kolumbien ist Deutschlands gr&#246;&#223;ter Kohlelieferant – trotz  gravierender Menschenrechtsverletzungen</p>
<p>Artikel in der Frankfurtwer Rundschau von heute</p>
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