Stromwechsel

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Atomausstieg selbermachen – jetzt den Stromanbieter wechseln!
Massenhafter Stromanbieter-Wechsel als Protest gegen Atomstrom und die Kohlepolitik der MVV!
Protestieren Sie gegen die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke, indem sie zu einem echten Ökostromanbieter ohne Kohle- und Atomstrom wechseln. Das geht ganz einfach und dauert nur fünf Minuten. Quittieren auch Sie jetzt den klimaschädlichen Kurs von MVV, EnBW und RWE. Das ist die effektivste Klimaschutzdemonstration seit Jahren!

So geht’s
Einen der vier bundesweit von Umweltverbänden und dem Bündnis „Atomausstieg selbermachen“ empfohlenen Ökostromanbieter aussuchen. Vertrag bei uns online herunterladen und ausdrucken oder bei einer unserer zahlreichen Anlaufstellen in Papierform mitnehmen. Ausfüllen und mit einer Kopie der letzten Stromrechnung zum Ökostromanbieter zurückschicken. Das wars – alle weiteren Modalitäten übernimmt der neue Anbieter für Sie!

Jetzt zu einem der vier Ökostromanbieter wechseln!
Nur vier Ökostromanbieter sind wirklich empfehlenswert. Denn nur diese erfüllen die unten aufgeführten strengen Kriterien der Umweltverbände und bringen die Energiewende wirklich voran.

Elektrizitätswerke Schönau EWS
Greenpeace Energy
Lichtblick

Mitmachen und Weitersagen!
Im Gegensatz zu den großen Stromkonzernen haben wir keinen millionenschweren Werbeetat. Aber dafür steht der Großteil der Bevölkerung hinter uns. Und gemeinsam sind wir stark und können es schaffen – helfen Sie uns dabei! Das können Sie neben dem Stromanbieterwechsel tun:

Erzählen Sie Freunden und Bekannten von der Aktion! Stellen Sie den Link für diese Seite auf twitter, facebook und versenden Sie ihn per E-Mail: http://www.100pro-energiewende.de/stromwechsel/

Haben Sie einen gut sichtbaren Balkon, ein Geschäft oder eine schöne Wandfläche? Dann leihen Sie kostenlos eines unserer Banner für zwei Wochen aus und tun damit sichtbar und lautstark Ihren Protest kund. Die Banner können Sie bei uns ausleihen.

Gerne können Sie auch als Kontaktstelle für Ökostrom-Verträge dienen. Bitte per E-mail bei uns melden: info (at) 100pro-energiewende.de

Kriterien
Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom – um die Energiewende wirklich voranzubringen müssen einige Kriterien erfüllt werden:

1. Unabhängigkeit: Es besteht keine eigentumsrechtliche Verflechtung des Anbieters mit einem Stromkonzern, der Atom- oder Kohlekraftwerke betreibt oder mit Strom aus diesen Quellen handelt. Denn sonst fließt das Geld wieder in die falschen Taschen…
2. Ökostrom: Es wird ausschließlich “Grüner Strom” geliefert. Der angebotene Strommix muss mindestens zur Hälfte aus erneuerbaren Energien stammen. Höchstens 50 Prozent dürfen aus hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplung mit Erdgas stammen, denn diese ist eine wichtige Brücke ins Solarzeitalter.
3. Der Anbieter fördert nachweislich neue regenerative Anlagen zur Stromerzeugung. Denn sonst ändert sich langfristig nichts am Energiemix.
4. Bundesweite Verfügbarkeit: Alle Stromkunden in Deutschland müssen zu den genannten Anbietern wechseln können.

http://www.atomausstieg-selber-machen.de/stromwechsel/was-ist-oekostrom.html Hier finden Sie wichtige Informationen über den Schwindel mit dem Etikett “Ökostrom”.

Ausführliche Informationen zum Stromanbieterwechsel und zu den vier Anbietern finden Sie im detaillierten Recherchebericht der Umweltorganisation ROBIN WOOD sowie auf der Homepage der Initiative „Atomausstieg selbermachen“. Dort wird auch die Frage „Was ist eigentlich Ökostrom?“ beantwortet.

9 Responses to Stromwechsel

  1. Ernst Theobald sagt:

    liebe freunde, was Ihr unter info „ökostrom“ veröffentlicht, ist leider falsch und führt uns
    volkswirtschaftlich ins abseits. die folgen hat vorallem die jundend zu tragen.

    bei interesse schicke ich gern detailinfos; hier
    nur eine kurze einführung,

    mfg

    Nachhaltige oder parasitäre Erneuerbare Energien ?
    Gleich ob Klima und CO2 wirklich ein Thema sind: Für Folgegenerationen sollten wir die Fossilreserven schonen, denn sie sind für viele Industrien in den kommenden Jahrhunderten unersetzliche Rohstoffe. Aber Politik und Medien haben das eigentliche Kardinalthema bei der Resourcenschonung und Energieumstellung bisher nicht begriffen:
    Die Unterscheidung der „Erneuerbaren Energien“ in nachhaltige (NEE) und parasitäre (PEE).

    Nachhaltig sind z.B. Geothermie und Biomasse. Setzen wir deren Kosten zu 100%, dann liegen PEE (Wind und PV) bei 200-300% weil sie immer Sklaven- oder Speicherkraftwerke für stabile Strom-Versorgung brauchen. Darum sind Wind und PV keine Zukunftstechno-logien, keine Job- und Exportmaschinen! Wir müssen unsere Investitionen auf die wirklich nachhaltigen NEE konzentrieren. Nur dort winkt uns als Exportnation der Langfristerfolg!

    Darum brauchen wir genau wie bei ATOM jetzt auch bei WIND und PV einen Ausbaustopp, sonst verschwenden wir unsere volkswirtschaftlichen Resourcen und sogar die der Folgegene-rationen. Wir geraten auf dem jetzt eingeschlagenen Weg volkswirtschaftlich ins Abseits und riskieren wegen Einkommenszusammenbrüchen drastische Generationenkonflikte.
    Dazu kommt unverantwortlicher Natur-Raubbau, der auf Generationen wirksam bleibt. (einfach googeln: Darmstädter Manifest zur Windkraftnutzung in Deutschland)

    Ernst Theobald, Dipl.- Ing.
    sekuria@t-online.de

  2. Ernst Theobald sagt:

    Nachhaltige oder parasitäre Erneuerbare Energien ?
    Gleich ob Klima und CO2 wirklich ein Thema sind: Für Folgegenerationen sollten wir die Fossilreserven schonen, denn sie sind für viele Industrien in den kommenden Jahrhunderten unersetzliche Rohstoffe. Aber Politik und Medien haben das eigentliche Kardinalthema bei der Resourcenschonung und Energieumstellung bisher nicht begriffen:
    Die Unterscheidung der „Erneuerbaren Energien“ in nachhaltige (NEE) und parasitäre (PEE).

    Nachhaltig sind z.B. Geothermie und Biomasse. Setzen wir deren Kosten zu 100%, dann liegen PEE (Wind und PV) bei 200-300% weil sie immer Sklaven- oder Speicherkraftwerke für stabile Strom-Versorgung brauchen. Darum sind Wind und PV keine Zukunftstechno-logien, keine Job- und Exportmaschinen! Wir müssen unsere Investitionen auf die wirklich nachhaltigen NEE konzentrieren. Nur dort winkt uns als Exportnation der Langfristerfolg!

    Darum brauchen wir genau wie bei ATOM jetzt auch bei WIND und PV einen Ausbaustopp, sonst verschwenden wir unsere volkswirtschaftlichen Resourcen und sogar die der Folgegene-rationen. Wir geraten auf dem jetzt eingeschlagenen Weg volkswirtschaftlich ins Abseits und riskieren wegen Einkommenszusammenbrüchen drastische Generationenkonflikte.
    Dazu kommt unverantwortlicher Natur-Raubbau, der auf Generationen wirksam bleibt. (einfach googeln: Darmstädter Manifest zur Windkraftnutzung in Deutschland)

    Ernst Theobald, Dipl.- Ing.
    sekuria@t-online.de

  3. service sagt:

    Den Namen haben wir aus datenschutzrechtlichen Gründen weggelassen. Redaktion Website 100pro-energiewende.de

    Betreff: Probleme beim Wechsel von MVV zu anderem Stromanbieter

    Hallo, hier mein Erfahrungsbericht beim Wechsel von MVV zu einem anderen Stromanbieter zum 01.10.09: Wichtig beim Wechsel ist der Übergabestand des Stromzählers. Dieser wurde von mir (da die MVV sich nicht rührte) am 01.10.09 früh morgens per E-Mail sowohl an die MVV als auch an den neuen Anbieter gemeldet. Erst am 14.10.09 schickte die MVV einen Ableser. Genau dieser dann abgelesene Wert wurde dann als am 30.09.09 abgelesen in Rechnung gestellt. Das macht einen Unterschied von ca. 34,- Euro zu Gunsten der MVV. Ich habe dies nochmals per E-Mail angemahnt und per Brief einen Termin zur Korrektur gesetzt. Eine Antwort habe ich nicht bekommen. Den neuen Anbieter schien dies nicht sonderlich zu interessieren. Da er diese gefälschten Daten als Übergabepunkt ansah (er also den Hauptverlust trug) habe ich von einer Anzeige gegen die MVV wegen Urkundenfälschung und Betrug abgesehen, da ein Verfahren wahrscheinlich wegen Geringfügigkeit eingestellt worden wäre.

    Gleiches steht mir wahrscheinlich am 01.01.10 vor, wo ich auch den Gasanbieter wechsele.

    Deshalb mein Rat: Alle Wechsler sollten deshalb beim Ablesen einen Zeugen haben oder ersatzweise ein Beweisfoto des Zählerstandes mit dem Datum einer tagesaktuellen Zeitung machen. Falls dann die MVV die oben angewendeten Praktiken weiterhin anwendet, hätte neben einer zivilrechtlichen Vorgehensweise ein Strafverfahren wegen Betruges und Urkundenfälschung einen Erfolg. Da dies wahrscheinlich kein Einzelfall ist, wäre dies strafverschärfend und die Öffentlichkeit könnte mobilisiert werden.

  4. Stefan Heisel sagt:

    Eine sehr gute Idee, dieses Projekt!

    Ich kann in diesem Zusammenhang ein ähnliches Projekt empfehlen, welches bundesweit die Förderung von erneuerbarer Energie mit der SOZIALEN Komponente verbindet.
    Unser Projekt bietet 3 Dinge:
    – 100% erneuerbare Energie aus bayerischer Wasserkraft
    – äußerst niedrige Strompreise OHNE Vertragslaufzeit (insbesondere für Gewerbestrom bis 100.000 kw/Jahr)
    – der Anbieter SPENDET an das Projekt (Verein, Institution) IHRER WAHL einen REGELMÄSSIGEN JÄHRLICHEN BETRAG

    Mit diesem Projekt kann neben ökologischer Energie auch jedes soziale oder ökologische Projekt kostenlos gefördert werden. Und viel an Energiekosten eingespart werden.

    Mit freundlichem Gruß, Stefan Heisel
    stefan.heisel@email.de

  5. Mathias Kohler sagt:

    Wie kommt Ihr zu der Behauptung, die MVV würde eine Atomstrompolitik machen? Gerade die MVV hat sich zur Verlängerung der Laufzeiten der Atomkraftwerke sehr kritisch geäußert und die MVV ist sehr bemüht, den Anteil der regenerativen Energien ständig zu erhöhen.
    Ich bin sehr skeptisch, wenn man sich zum Werbeträger bzw. Lobbyisten nur bestimmter Energieunternehmen macht.

    Mit freundlichen Grüßen
    Mathias Kohler

  6. ursel risch sagt:

    15,9% der MVV sind Atomstrom. Leider bemüht sich die MVV auch um die Erhöhung des Kohlestroms und das steht im Widerspruch zu den Erneuerbaren. Deshalb bin ich skeptisch. Hinter der kritischen Äußerungen zur Laufzeitverlängerung vermute ich die Befürchtung der MVV, ihren dreckigen Kohlestrom nicht verkaufen zu können, wenns zu viel Atomstrom gibt.

  7. Pierre sagt:

    Lieber Mathias Kohler,

    wir machen uns nicht zum Werbeträger für einzelne Unternehmen. Es gibt ganz klar sachliche Kriterien, nach denen wir die Anbieter auswählen. Diese sind auch auf dieser Seite klar benannt:
    1. Unabhängigkeit von Konzernen
    2. Ökostrom:ausschließlich “Grüner Strom”
    3. nachweisliche Förderung neuer regenerativer Anlagen
    4. Bundesweite Verfügbarkeit

    Die hier genannten Ökostromanbieter erfüllen diese Kriterien nach unserem Kenntnisstand, andere jedoch nicht.

    Wenn Sie weitere Anbieter kennen, die diese Kriterien erfüllen, wären wir Ihnen sehr dankbar, wenn Sie uns diese nennen, damit wir sie bekannter machen können.
    Grüße, Pierre Herrmann

  8. Mathias Kohler sagt:

    Sehr geehrter Herr Herrmann,

    vielen Dank für Ihre Antwort. Sie haben allerdings nur auf den zweiten Punkt meines Kommentars vom 18.05.2011 geantwortet (Auswahl der Unternehmen). Zu meinem ersten Punkt, wie Sie zu der Behauptung kommen, die MVV würde Atomstrompolitik machen, haben Sie leider nicht geantwortet. Gerade die MVV hat sich zur Verlängerung der Laufzeiten der Atomkraftwerke sehr kritisch geäußert und die MVV ist sehr bemüht, den Anteil der regenerativen Energien ständig zu erhöhen.

    Ich finde, dass man dies würdigen sollte und nicht die MVV beschimpfen sollte, sie würde Atompolitik betreiben. Schwarz-Weiß-Bilder helfen nicht immer weiter.

    Mit freundlichen Grüßen
    Mathias Kohler

  9. Pierre sagt:

    Lieber Herr Kohler,

    es würde uns sehr helfen, wenn Sie uns sagen, wo Sie die Aussage über die Atompolitik der MVV finden, die Sie beanstanden. Soweit ich es lesen kann, ist die Rede von der „Kohlepolitik der MVV“ und dem „klimaschädlichen Kurs von MVV“.

    Die MVV betreibt auch ein Forschungsprojekt zu SmartGrids: Modellstadt Mannheim, kurz moma. Vielleicht haben Sie davon ja bereits gehört. Auch das ist zu begrüßen, da wir in Zukunft durch mehr fluktuierende und dezentralere Einspeisung auf „intelligente“ Netze angewiesen ist. Die Höchstspannungsebene in Deutschland ist voll automatisiert, in der Verteilebene, dort wo Strom aus dem Netz „entnommen“, aber nun auch eingespeist wird, basiert die Steuerung des Netzes auf Erfahrungswerten, sogenannten Lastprofilen, die aber im weniger zu den tatsächlichen Verhältnissen passen. Wenn Sie möchten, dürfen Sie gerne die positiven Aktivitäten der MVV beobachten und hier darüber berichten.
    Ein begrüßenswertes Modellprojekt schafft aber Block 9 nicht aus der Welt.
    Ich stimme Ihnen zu, dass Schwarz-Weiß-Bilder nicht weiter helfen. Dennoch würde ich sagen, dass die MVV von der Energiewende, wie wir sie uns vorstellen noch weit entfernt ist. Solange bleiben wir kritisch.
    Mit freundlichen Grüßen, Pierre Herrmann

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