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	<title>100 Prozent Erneuerbare Energien ⎜Energiewende auch in Mannheim &#187; Blog-9</title>
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	<description>100 Prozent Erneuerbare Energien ⎜Energiewende auch in Mannheim</description>
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		<title>Immer noch &#8220;Nein zu Block 9!&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jul 2011 08:44:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pierre</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Blog-9]]></category>

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		<description><![CDATA[VGH-Verhandlung zum GKM Block 9 am 19. und 20. Juli 2011
Die Klage, die der BUND Baden-W&#252;rttemberg am 24. September 2009 beim Verwaltungsgerichtshof Mannheim (VGH) Klage gegen den immissionschutzrechtlichen Genehmigungsbescheid eingereicht hatte, wird nun endlich in einer m&#252;ndlichen Anh&#246;rung vor Gericht verhandelt. Die &#252;ber 100 Seiten starke Klagebegr&#252;ndung wurde durch die vom BUND beauftragte Rechtsanwaltskanzlei Philipp-Gerlach &#38; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>VGH-Verhandlung zum GKM Block 9 am 19. und 20. Juli 2011</h1>
<p>Die Klage, die der BUND Baden-W&#252;rttemberg am 24. September 2009 beim Verwaltungsgerichtshof Mannheim (VGH) Klage gegen den immissionschutzrechtlichen Genehmigungsbescheid eingereicht hatte, wird nun endlich in einer m&#252;ndlichen Anh&#246;rung vor Gericht verhandelt. <a title="&#246;ffnet ein neues Fenster" href="http://www.bund-bawue.de/themen-projekte/energiewende/kohlekraftwerke-stoppen/kohlekraftwerk-mannheim-verhindern/aktuell-bund-klagt/" target="_blank">Die &#252;ber 100 Seiten starke Klagebegr&#252;ndung wurde durch die vom BUND beauftragte Rechtsanwaltskanzlei Philipp-Gerlach &amp; Te&#223;mer am 18. Dezember 2009 beim VGH Mannheim eingereicht.</a> Seitdem verz&#246;gerte sich das Verfahren durch immer neue Antr&#228;ge des GKM, die als Beigeladene vertreten sein wird. Beginn des Verfahrens ist am 19. Juli 2011 um 10 Uhr.</p>
<p>100 Pro Energiewende wird diesen <a title="Zum Kalendereintrag" href="http://www.100pro-energiewende.de/2011/07/14/gesicht-zeigen/"><strong>Termin</strong></a> nutzen, <span id="more-2922"></span>um erneut auf die klimasch&#228;dliche Wirkung des Block 9 und die wirtschaftlich wie auch im Hinblick auf eine echte Energiewende unsinnige Investition aufmerksam zu machen, die Mannheim &#252;ber Jahrzehnte weiter an importabh&#228;ngige und endliche fossile Kohle binden wird. Stattdessen fordern wir seit Langem, endlich ein nachhaltiges und voll auf Energieeinsparung und effiziente Nutzung erneuerbarer Energien ausgerichtetes Konzept f&#252;r die Region &#252;ber 2020 hinaus zu entwickeln. Vorschl&#228;ge dazu wurden von vielen Seiten eingebracht.</p>
<p>Die Klimaschutzkonzeption 2020 der Stadt Mannheim kann nur ein erster vorsichtiger Schritt sein! Der darin enthaltene Block 9 des GKM ist dabei der Klotz am Bein und nicht die versprochene Br&#252;cke zu den Erneuerbaren &#8211; nicht mal eine Rettungsweste, allenfalls eine Kr&#252;cke &#8211; aber die sollte man ja auch nicht nutzen bis die Kr&#252;cke nicht mehr tr&#228;gt, sondern bis man -und das muss ge&#252;bt werden- ohne sie laufen kann. Das &#220;ben wird in diesem Falle nur gelingen, wenn auch investiert wird.</p>
<p>Eine M&#246;glichkeit mehr f&#252;r uns: Energiegenossenschaften bieten nahezu allen B&#252;rgern die M&#246;glichkeit sich an der Energiewende auch wirtschaftlich zu beteiligen. Mit kleinen und gro&#223;en Betr&#228;gen k&#246;nnen Anteile an der Genossenschaft erworben werden und mit privaten Krediten als Nachrangdarlehen nachhaltige, zukunftsweisende und rentabel geplante Projekte gef&#246;rdert werden. Das bringt dreifachen Nutzen: Energieeinsparung oder regenerativ erzeugte Energie, daraus entstehender Gewinn f&#252;r die Genossenschaft und ein Schritt weiter in Richtung Energiezukunft. Als Genossenschaftsmitglied kann man Ideen einbringen, Projekte mitgestalten und mit konkreten Vorschl&#228;gen werben. Dabei hat jedes Mitglied eine Stimme, unabh&#228;ngig von der H&#246;he der Beteiligung. Dar&#252;ber hinaus partizipiert jedes Mitglied gem&#228;&#223; seines Anteils am Gewinn, mit dem nach einer Anlaufzeit stabil gerechnet werden kann. Au&#223;erdem: nur wer aktiv ist, kann etwas bewegen!</p>
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		<title>Vor dem VGH: Gesicht zeigen!</title>
		<link>http://www.100pro-energiewende.de/2011/07/14/gesicht-zeigen/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Jul 2011 08:32:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pierre</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog-9]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>

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		<description><![CDATA[[ 19. Juli 2011; 09:30 bis 10:00. ] Infoaktion zum GKM Block 9 vor dem VGH Mannheim
Die Klage, die der BUND Baden-W&#252;rttemberg am 24. September 2009 beim Verwaltungsgerichtshof Mannheim (VGH) Klage gegen den immissionschutzrechtlichen Genehmigungsbescheid eingereicht hatte, wird nun endlich in einer m&#252;ndlichen Anh&#246;rung vor Gericht verhandelt. Die &#252;ber 100 Seiten starke Klagebegr&#252;ndung wurde durch die vom BUND beauftragte Rechtsanwaltskanzlei Philipp-Gerlach &#38; Te&#223;mer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">19. Juli 2011</td></tr><tr><td class="ec3_start">09:30</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">10:00</td></tr></table><h1>Infoaktion zum GKM Block 9 vor dem VGH Mannheim</h1>
<p>Die Klage, die der BUND Baden-W&#252;rttemberg am 24. September 2009 beim Verwaltungsgerichtshof Mannheim (VGH) Klage gegen den immissionschutzrechtlichen Genehmigungsbescheid eingereicht hatte, wird nun endlich in einer m&#252;ndlichen Anh&#246;rung vor Gericht verhandelt. <a title="&#246;ffnet ein neues Fenster" href="http://www.bund-bawue.de/themen-projekte/energiewende/kohlekraftwerke-stoppen/kohlekraftwerk-mannheim-verhindern/aktuell-bund-klagt/" target="_blank">Die &#252;ber 100 Seiten starke Klagebegr&#252;ndung wurde durch die vom BUND beauftragte Rechtsanwaltskanzlei Philipp-Gerlach &amp; Te&#223;mer am 18. Dezember 2009 beim VGH Mannheim eingereicht.</a> Seitdem verz&#246;gerte sich das Verfahren durch immer neue Antr&#228;ge des GKM, die als Beigeladene vertreten sein wird.</p>
<p>100 Pro Energiewende wird diesen Termin nutzen, um erneut auf die klimasch&#228;dliche Wirkung des Block 9 und die wirtschaftlich wie auch im Hinblick auf eine echte Energiewende unsinnige Investition hinzuweisen, die Mannheim &#252;ber Jahrzehnte weiter an importabh&#228;ngige und endliche fossile Kohle binden wird.</p>
<p>Vor dem <strong><span style="text-decoration: underline;">Verwaltungsgerichtshof Baden-W&#252;rttemberg,</span> Schubertstra&#223;e 11, 68165 Mannheim</strong> hei&#223;t es ab 9.00 Uhr &#8220;Gesicht zeigen&#8221;!</p>
<p><a href="http://vghmannheim.de/servlet/PB/menu/1200497/index.html?ROOT=1153033"><strong> </strong></a></p>
<div id="center">
<div id="main">
<div>
<p><img src="http://vghmannheim.de/servlet/PB/show/1188681_l1/vghma.jpg" alt="Anfahrtskizze zum VGH" hspace="0" width="350" height="270" /></p>
<p>Der Verwaltungsgerichtshof Baden-W&#252;rttemberg liegt unmittelbar am  &#246;stlichen Ortseingang von Mannheim in der N&#228;he des Landesmuseums f&#252;r  Arbeit und Technik, des Planetariums und des Luisenparks.</p>
</div>
</div>
</div>
<p>Wer eine halbe Stunde Zeit und Lust hat, kann mit uns die Vertreter des <strong>BUND</strong>, <strong>GKM</strong>, des <strong>Landes </strong>und die <strong>Presse </strong>begr&#252;&#223;en und mit Plakaten, Bannern oder bunten TShirts zeigen: auch drei Jahre nach dem B&#252;rgerbegehren hei&#223;t es &#8220;<strong>Nein zu Block 9!</strong>&#8220;, wir wollen uns dieses uns&#228;gliche Gro&#223;projekt nicht vor die Nase setzen lassen. Nach wie vor sind <a title="Link zum Online-Spenden (neues Fenster)" href="https://www.paypal.com/de/cgi-bin/webscr?cmd=_flow&amp;SESSION=vIc_UdIirmf-jXJoDTvngAQ0sv7Jk3xVey8ZA8R3gKz-kG5WA6BgXkruCo8&amp;dispatch=5885d80a13c0db1f8e263663d3faee8deaa77efc63a6eb429928d42bdf5d9d2c" target="_blank"><strong>Spenden</strong></a> hilfreich und n&#246;tig, um den BUND bei der Klagef&#252;hrung zu unterst&#252;tzen.</p>
<p>Was auch nach wie vor hilft, ist ein <a title="hier &#214;kostromanbieter finden" href="http://www.100pro-energiewende.de/ciao-mvv/"><strong>Stromanbieterwechsel</strong></a> zu reinen &#214;kostromanbietern. Wer seine Stromrechnung (Z&#228;hlernummer!) am Dienstag mitbringt, kann sich gleich vor Ort beraten lassen und den Auftrag ausf&#252;llen.</p>
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		<title>Kohle gegen Kohle</title>
		<link>http://www.100pro-energiewende.de/2009/07/02/kohle-gegen-kohle/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 09:14:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard Fontagnier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog-9]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Klage gegen Block9&#8243; &#8211; Infoveranstaltung im Stadthaus N 1, Raum Swansea am Mittwoch, dem 15. Juli 2009 um 20.00 Uhr. Zur Auswertung der bevorstehenden Baugenehmigung und den m&#246;glichen Einfluss der zahlreichen Einwendungen im Genehmigungsverfahren, haben wir den Rechtsanwalt Thomas Rahner eingeladen. Wir werden bei dieser Veranstaltung auch &#252;ber eine m&#246;gliche Klage gegen die Baugenehmigung diskutieren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>&#8220;Klage gegen Block9&#8243; &#8211; Infoveranstaltung im Stadthaus N 1, Raum Swansea am Mittwoch, dem 15. Juli 2009 um 20.00 Uhr.</b> Zur Auswertung der bevorstehenden Baugenehmigung und den m&#246;glichen Einfluss der zahlreichen Einwendungen im Genehmigungsverfahren, haben wir den Rechtsanwalt Thomas Rahner eingeladen. Wir werden bei dieser Veranstaltung auch &#252;ber eine m&#246;gliche Klage gegen die Baugenehmigung diskutieren und die Klage-Spendenkampagne &#8220;Kohle gegen Kohle&#8221; starten. Alle Interessierte sind herzlich eingeladen. Am Tag X &#8211; d.h. am Tag der Bekanntgabe der Baugenehmigung, wird es eine spontane Aktion um 17:00 Uhr am Paradeplatz geben. Au&#223;erdem planen wir am 22. oder 29. August eine Open-Air-Filmaktion mit dem Film HOME. Wir lassen nicht locker! Der Flyer f&#252;r den 15. Juli <a href="http://www.gag-ma.de/klage-a4.pdf" target="_blank"><b>liegt hier</b></a> zum Herunterladen!</p>
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		<title>Rheinwasser viel zu warm</title>
		<link>http://www.100pro-energiewende.de/2009/06/30/rheinwasser-viel-zu-warm/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 17:31:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard Fontagnier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog-9]]></category>

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		<description><![CDATA[Mainz/Worms &#8211; BUND. Das Wasser des Rheins ist nach einer Studie des BUND wegen eingeleiteter Industrie-Abw&#228;rme viel zu warm. Der Durchschnittswert etwa an der deutsch-niederl&#228;ndischen Grenze liege um drei Grad Celsius &#252;ber dem nat&#252;rlichen Niveau, teilte der Bund f&#252;r Umwelt- und Naturschutz (BUND) Rheinland-Pfalz heute in Mainz mit. Der Rheinabschnitt zwischen Mainz und Worms habe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mainz/Worms &#8211; BUND. Das Wasser des Rheins ist nach einer Studie des BUND wegen eingeleiteter Industrie-Abw&#228;rme viel zu warm. Der Durchschnittswert etwa an der deutsch-niederl&#228;ndischen Grenze liege um drei Grad Celsius &#252;ber dem nat&#252;rlichen Niveau, teilte der Bund f&#252;r Umwelt- und Naturschutz (BUND) Rheinland-Pfalz heute in Mainz mit. Der Rheinabschnitt zwischen Mainz und Worms habe die h&#246;chsten Wassertemperaturen. Die erh&#246;hten Werte seien vor allem auf das K&#252;hlwasser von Kohle- und Atomkraftwerken entlang des Flusses, zum kleineren Teil aber auch auf den Klimawandel zur&#252;ckzuf&#252;hren. (dpa)</p>
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		<title>Freispruch f&#252;r ROBIN WOOD-Aktivisten</title>
		<link>http://www.100pro-energiewende.de/2009/06/25/freispruch-fur-robin-wood-aktivisten/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 13:10:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard Fontagnier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog-9]]></category>

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		<description><![CDATA[Kletteraktion gegen neuen Kohlekraftwerksblock in Mannheim war kein Hausfriedensbruch. Die vier ROBIN WOOD-AktivistInnen, die am 14. Oktober 2008 gegen den Bau eines neuen Kohlekraftwerksblocks in Mannheim protestiert hatten, m&#252;ssen keine Geldstrafe zahlen. Das hat heute das Amtsgericht Mannheim entschieden.
Das Gericht hatte den Vieren nach der Aktion einen Strafbefehl wegen Hausfriedensbruchs geschickt, wonach drei von ihnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="imagelink" href='http://www.nein-zu-block9.de/wp-content/uploads/2008/10/dsc_7439.jpg'  rel="lightbox"><img src="http://www.nein-zu-block9.de/wp-content/uploads/2008/10/dsc_7439.jpg" alt="" title="dsc_7439" width="100" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-391" /></a><b>Kletteraktion gegen neuen Kohlekraftwerksblock in Mannheim war kein Hausfriedensbruch.</b> Die vier ROBIN WOOD-AktivistInnen, die am 14. Oktober 2008 gegen den Bau eines neuen Kohlekraftwerksblocks in Mannheim protestiert hatten, m&#252;ssen keine Geldstrafe zahlen. Das hat heute das Amtsgericht Mannheim entschieden.</p>
<p>Das Gericht hatte den Vieren nach der Aktion einen Strafbefehl wegen Hausfriedensbruchs geschickt, wonach drei von ihnen ohne m&#252;ndliche Verhandlung je 450 Euro h&#228;tten zahlen m&#252;ssen, der vierte sogar 900 Euro. Gegen diese strafrechtliche Verfolgung ihrer Klimaschutz-Aktion hatten sich die Umweltsch&#252;tzerInnen mit einem Einspruch gewehrt &#8211; und hatten damit heute Erfolg!<span id="more-581"></span></p>
<p>Die AktivistInnen waren am 14. Oktober 2008 auf einen Verladekran der GKM (Gro&#223;kraftwerk Mannheim AG) im Stadtteil Neckarau geklettert und hatten dort in etwa 40 Meter H&#246;he ein Transparent mit der Aufschrift „Saubere Kohle ist eine dreckige L&#252;ge“ entrollt. Damit protestierten sie &#246;ffentlichkeitswirksam gegen den Plan der GKM, dort einen 911-Megawatt-Kohlekraftwerksblock zu errichten. Angesichts der dramatischen Sch&#228;den durch den Klimawandel hat sich in Mannheim – ebenso wie an vielen weiteren geplanten Standorten f&#252;r neue Kohlekraftwerke in Deutschland – ein breiter Widerstand gegen das Bauvorhaben formiert. Denn Kohle zu verstromen, ist eine besonders klimasch&#228;dliche Form der Energieerzeugung. Wer jetzt noch neue Kohlekraftwerke baut, blockiert damit auf Jahrzehnte die Wende hin zu klimafreundlichen, erneuerbaren Energien.</p>
<p>Die AktivistInnen erl&#228;uterten dem Gericht, ihre pers&#246;nliche Motivation f&#252;r die Aktion und wiesen dann darauf hin, dass der erkletterte Kran frei zug&#228;nglich war. Die geladenen Zeugen widersprachen dem nicht. Somit lie&#223; sich der Vorwurf eines Hausfriedensbruchs nicht aufrechterhalten.</p>
<p>„Der Inhalt der Ermittlungsakte war &#228;u&#223;erst d&#252;rftig. Staatsanwaltschaft und Gericht aber haben geflissentlich dar&#252;ber hinweggesehen. Das Gericht war noch w&#228;hrend der Verhandlung heute sehr bem&#252;ht, zu einer Verurteilung zu kommen. Das hat zu einem v&#246;llig &#252;berfl&#252;ssigen Verfahren gef&#252;hrt und die Umweltsch&#252;tzer unn&#246;tig dem Risiko einer Verurteilung ausgesetzt“, kommentiert Rechtsanwalt Martin Heiming.</p>
<p>Vor Prozessbeginn hatten Unterst&#252;tzerInnen der ROBIN WOOD-AktivistInnen vor dem Gericht ein Banner mit der Aufschrift „Kein weiteres Kohlekraftwerk“ entrollt. Mehrere JournalistInnen verfolgten den Prozess vor Ort.</p>
<p>„Wir haben uns sehr &#252;ber das &#246;ffentliche Interesse an dem Prozess gefreut. Es zeigt, dass die Auseinandersetzung um das Kraftwerk die B&#252;rgerinnen und B&#252;rger in Mannheim weiterhin sehr bewegt. Der Kampf darum ist noch l&#228;ngst nicht beendet“, sagt ROBIN WOOD-Aktivist Alexander Gerschner.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wegen Protest gegen Block 9 vor Gericht</title>
		<link>http://www.100pro-energiewende.de/2009/06/22/wegen-protest-gegen-block-9-vor-gericht/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 11:15:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard Fontagnier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog-9]]></category>

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		<description><![CDATA[Termin: Der Prozess beginnt am Donnerstag, den 25. Juni 2009 um 9:00 Uhr vor dem Amtsgericht Mannheim, Bismarckstra&#223;e 14 (Schloss, Westfl&#252;gel). Wir treffen uns um 8:30 Uhr vor Ort!
Vier ROBIN WOOD-AktivistInnen, die mit einer Kletteraktion gegen den geplanten Bau des Kohlekraftwerksblocks 9 am Mannheimer Rheinufer protestiert hatten, droht eine Geldstrafe. &#220;ber ihren Einspruch dagegen wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>Termin: Der Prozess beginnt am Donnerstag, den 25. Juni 2009 um 9:00 Uhr vor dem Amtsgericht Mannheim, Bismarckstra&#223;e 14 (Schloss, Westfl&#252;gel). Wir treffen uns um 8:30 Uhr vor Ort!</b></p>
<p>Vier ROBIN WOOD-AktivistInnen, die mit einer Kletteraktion gegen den geplanten Bau des Kohlekraftwerksblocks 9 am Mannheimer Rheinufer protestiert hatten, droht eine Geldstrafe. &#220;ber ihren Einspruch dagegen wird das Amtsgericht Mannheim am Donnerstag kommender Woche verhandeln.</p>
<p>Die Vier waren am 14. Oktober 2008 auf einen Verladekran der GKM (Gro&#223;kraftwerk Mannheim AG) im Stadtteil Neckarau geklettert und hatten in etwa 40 Meter H&#246;he ein Transparent mit der Aufschrift „Saubere Kohle ist eine dreckige L&#252;ge“ entrollt. Die GKM und deren Eigner &#8211; MVV, EnBW und RWE &#8211; wollen dort einen 911 Megawatt-Kohlekraftwerksblock bauen.</p>
<p>ROBIN WOOD unterst&#252;tzte mit der Aktion das B&#252;rger-B&#252;ndnis „Nein zu Block 9“, das den Bau dieses Klimakillers ebenfalls ablehnt. Bis hinein in die SPD wird zurzeit &#252;ber ein Verbot neuer Kohlekraftwerke diskutiert. Die GKM aber reagierte auf den &#246;ffentlichkeitswirksamen Protest mit einer Anzeige wegen Hausfriedensbruchs.</p>
<p>Das Amtsgericht Mannheim verh&#228;ngte daraufhin Geldstrafen. Gegen die Kriminalisierung ihrer friedlichen Klimaschutz-Aktion wehren sich die Umweltsch&#252;tzerInnen nun vor Gericht.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gabriel sucht den &#8220;Kohle-Frieden&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Jun 2009 06:37:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard Fontagnier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog-9]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus der TAZ vom 29.05.2009: Der SPD-Umweltminister will im SPD-Wahlprogramm strenge Auflagen f&#252;r Kohlekraftwerke festschreiben &#8211; und damit seinen Dauerstreit mit den Umweltverb&#228;nden beenden. Bisher lagen beim Thema Kohle Welten zwischen dem Umweltminister und der Umweltbewegung. Weil Sigmar Gabriel (SPD) nichts gegen die von der Stromindustrie geplanten 30 neuen Kohlekraftwerke unternehmen wollte, griffen Greenpeace, BUND [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus der TAZ vom 29.05.2009: <b>Der SPD-Umweltminister will im SPD-Wahlprogramm strenge Auflagen f&#252;r Kohlekraftwerke festschreiben &#8211; und damit seinen Dauerstreit mit den Umweltverb&#228;nden beenden. </b>Bisher lagen beim Thema Kohle Welten zwischen dem Umweltminister und der Umweltbewegung. Weil Sigmar Gabriel (SPD) nichts gegen die von der Stromindustrie geplanten 30 neuen Kohlekraftwerke unternehmen wollte, griffen Greenpeace, BUND und Co. den Minister regelm&#228;&#223;ig scharf an. Der revanchierte sich mit dem Vorwurf, die Umweltaktivisten seien &#8220;unsachlich&#8221; und naiv. Oder er ging ihnen &#8211; wie noch k&#252;rzlich bei einer geplanten Unterschriften&#252;bergabe in Berlin &#8211; einfach aus dem Weg. Nun schl&#228;gt der Umweltminister pl&#246;tzlich ganz andere T&#246;ne an. &#8220;Wir sollten uns darauf verst&#228;ndigen, den Streit bei der Kohle nicht in der H&#228;rte wie bisher fortzuf&#252;hren&#8221;, sagte Gabriel am Donnerstagabend beim Berliner Sommerfest von Greenpeace. &#8220;Eine solche Auseinandersetzung nutzt nur der Gegenseite.&#8221;<span id="more-577"></span></p>
<p>Bereits bei einem Gespr&#228;ch vor zwei Wochen soll Gabriel den Umweltverb&#228;nden gegen&#252;ber angek&#252;ndigt haben, dass er seine bisherige Position zu neuen Kohlekraftwerken revidieren wird. Inzwischen hat der Minister beim SPD-Parteivorstand einen Antrag f&#252;r das Wahlprogramm eingereicht, der seine neuen Vorstellungen darstellt. Demnach sollen die neun bereits im Bau befindlichen Kohlekraftwerke wie geplant weitergebaut werden. F&#252;r alle weiteren w&#252;rden aber strenge Bedingungen gelten: &#8220;Neue und noch nicht im Bau befindliche Kohlekraftwerke sollen in Zukunft nur noch dann genehmigt werden, wenn sie &#252;ber eine Abscheide- und Abspeichertechnik f&#252;r CO2 verf&#252;gen. Diese sogenannte CCS-Technik (Carbon Capture and Storage) wird derzeit erprobt. Gro&#223;technisch d&#252;rfte das Verfahren aber kaum vor 2020 zur Verf&#252;gung stehen. Weil es zudem sehr teuer ist, bezweifeln Experten, dass CCS-Kraftwerke &#252;berhaut wirtschaftlich betrieben werden k&#246;nnen. Zumal Strom aus Wind- oder Solaranlagen laut den Prognosen bis dahin deutlich billiger sein wird als aus Kohlekraftwerken. Gabriels Forderung kommt damit faktisch einem Kohle-Moratorium gleich.</p>
<p>Auch die weiteren Anforderungen im Antrag verschlechtern die Bedingungen f&#252;r die potenziellen Betreiber erheblich: So sollen erneuerbare Energien weiterhin Vorrang vor Strom aus fossilen Brennstoffen haben. Weil die Produktion aus Wind, Wasser und Sonne weiter w&#228;chst, m&#252;ssen die Kohlekraftwerke immer h&#228;ufiger heruntergefahren werden, damit nicht zu viel Strom produziert wird. Zudem soll schon in der n&#228;chsten Legislaturperiode festgelegt werden, wie viel CO2 die Energiekonzerne nach 2020 insgesamt aussto&#223;en d&#252;rfen, damit das Klimaziel f&#252;r das Jahr 2050 erreicht werden kann. &#8220;Kein Betreiber wird sich 2019 auf Bestandsschutz berufen k&#246;nnen und sagen, er wusste von nichts&#8221;, machte Gabriel klar.</p>
<p>Der Bund f&#252;r Umwelt- und Naturschutz (BUND) reagierte positiv auf Gabriels Vorsto&#223;. &#8220;Es n&#252;tzt der politischen Glaubw&#252;rdigkeit des Ministers, dass er seine Position revidiert hat&#8221;, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger der taz. &#8220;Wenn er sich mit dieser Position durchsetzt, w&#228;re ein zentraler Konflikt entsch&#228;rft.&#8221; Auch die Klimaexpertin des WWF, Regine G&#252;nther, &#228;u&#223;erte sich zufrieden. &#8220;Das ist eine spektakul&#228;re Ank&#252;ndigung, die wir begr&#252;&#223;en.&#8221; Wenn sich der Vorschlag durchsetze, laufe er auf das von vielen Verb&#228;nden geforderte Moratorium hinaus.</p>
<p>Vorsichtiger f&#228;llt die Einsch&#228;tzung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) aus. &#8220;Das Papier des Ministers gibt nicht das Ergebnis unserer Besprechung wieder&#8221;, sagt Gesch&#228;ftsf&#252;hrer Rainer Baake. Die DUH pl&#228;diere daher f&#252;r eine genaue Pr&#252;fung der Vorschl&#228;ge und eine gemeinsame Stellungnahme der Verb&#228;nde. Auch Greenpeace sieht zwar eine positive Entwicklung, will sich aber noch nicht auf einen &#8220;Kohle-Frieden&#8221; mit dem Minister festlegen, sondern zun&#228;chst ein weiteres Gespr&#228;ch abwarten.</p>
<p>Bisher steht im Entwurf des SPD-Wahlprogramms noch ein Bekenntnis zu Kohlekraftwerken. Zum Thema CCS findet sich derzeit lediglich die Forderung, diese Technik zu erproben und &#8220;zum Durchbruch zu bringen&#8221;. Ob Gabriels Vorschlag ins Programm aufgenommen wird, dar&#252;ber entscheidet zun&#228;chst eine Programmkommission und dann der Parteitag am 14. Juni. Widerstand d&#252;rfte vor allem vom Wirtschaftsfl&#252;gel und aus den Kohlel&#228;ndern NRW und Brandenburg kommen. Andererseits setzen Umweltpolitiker aus der Partei bisher teilweise darauf, den Bau neuer Kohlekraftwerke durch h&#246;here Effizienzkriterien zu verhindern statt durch das Einfordern der umstrittenen CCS-Technik.</p>
<p>Gabriel jedenfalls zeigte sich beim Greenpeace-Sommerfest erfreut &#252;ber den ungewohnten Applaus &#8211; und &#252;berzeugt davon, tats&#228;chlich Verb&#252;ndete f&#252;r den bevorstehenden Wahlkampf gewonnen zu haben: &#8220;Wir sollten uns gemeinsam f&#252;r die Schlacht wappnen, die im September wirklich geschlagen wird: die Schlacht um den Atomausstieg.&#8221;</p>
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