Category Archives: Termine

Energiewende – Aktuelle Energiepolitik und bürgerschaftliche Handlungsmöglichkeiten

100 Pro Energiewende e.V. und MetropolSolar Rhein-Neckar e. V. laden ein zum MPS Energie Gespräch Mannheim.

Es referiert Dipl.-Volkswirt Daniel Bannasch, Geschäftsführer des Netzwerks für erneuerbare Energien MetropolSolar Rhein-Neckar und des MPS Energie Instituts.

Brückenaktion/en von Basel bis Straßburg

Anlässlich des 3. Jahrestages des Reaktorunfalls in Fukushima

JA zum Atomausstieg JA für Erneuerbare Energie

F! Fessenheim „Wenn DAS geschieht…“ – Lesung mit Jürgen Lodemann

zum Thema Atomkraft Abschalten

im Jugendkulturzentrum FORUM , Neckarpromenade 46, 68167 Mannheim

F! – Fessenheim „Wenn DAS geschieht… was dann?!

Jahreshauptversammlung 2013

Wir laden Euch ein zu unserer Jahreshauptversammlung,

am Mittwoch, den 13.11.2013
um 20 Uhr
im Jugendkulturzentrum Forum,
Mannheim, Neckarpromenade 46,
Clubraum 1

Tagesordnung:
1. Begrüßung
2. Jahresbericht des Vorstandes
3. Kassenbericht und anschließend Bericht der Kassenprüfer
4. Entlastung des Vorstandes und der Kassenprüfer
5. Voller Energie am 14./15.3.2014
6. Prozessausgang Block 9
7. Kampagne kohlefreies Mannheim
8. Energiewende-Demo in Berlin am 30.11. http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/energiewende-demo.html
9. Verschiedenes

Zu Punkt 7:

„Sonne und Wind statt Kohle, Fracking und Atom – für ein kohlefreies Mannheim“

Nachdem nun Block 9 2015 ans Netzt gehen soll, obwohl er bis dahín gar nicht mehr gebraucht wird, sollten wir überlegen, was wir tun können, um das zu verhindern.

Laut Aussage von Georg Müller (MVV) lässt sich mit Block 9 kein Pro¬fit er¬wirt¬schaf¬ten.EnBW und RWE haben das auch schon gemerkt. Nur unsere Politiker merken immer noch nichts:

Frau „Kohle-Kraft“ wie sie inzwischen selbst in den offiziellen Medien heißt, findet Industriearbeits-plätze wichtiger als die Zukunft menschlichen Lebens auf diesem Planeten, wie sie selber verlauten ließ. Laut Frau „Kohle-Kraft“ muss eine Förderung der Kohlekraft deshalb sein, weil ansonsten In-dustriearbeitsplätze in Gefahr sind.

Daran, dass der dadurch erzeugte Strom irgendwie Notwendig wäre, glaubt sie offensichtlich selber nicht.

Günter Oetinger, Energiekaschperl in Brüssel assistiert: „Zu glauben, dass man nur auf Erneuerbare setzen kann und auch noch die Kohle abschalten kann, die immerhin 45 Prozent des deutschen Stroms erzeugt, das wäre gefährlich.“

Wir halten die Kohle – und Atomkraft für gefährlicher und sollten deshalb fordern, das GKM stillzulegen. Stattdessen sollte die MVV mehr in die EE investieren.

Was haltet ihr davon?
Campact startet gerade eine Kampagne mit dem Titel: „Kohlekraft stoppen“. hier könnt ihr unterschreiben:

https://www.campact.de/energiewende/appell/teilnehmen/

Wir würden uns über Euer zahlreiches Erscheinen freuen.

Mit freundlichen Grüssen

Ursel Risch, Pierre Herrmann

Leseevent „Deutschland liest Willenbacher“ in Mannheim

Am 22. September 2013 wird wieder ein neuer Bundestag gewählt. Damit deutlich wird, welch herausragende Bedeutung die Energiewende in Deutschland hat, wollte Mattias Willenbacher der Kanzlerin Angela Merkel einen Brief schreiben. Daraus geworden ist ein Buch, worin er beschreibt, wie er zu den Erneuerbaren gekommen ist, was er für möglich hält und wie er die Energiewende bis 2020 zu 100 Prozent umsetzen würde.

Am 12. September 2013 im Bürgerhaus Neckarstadt West wollen wir gemeinsam, quasi dezentral, mit anderen über Deutschland verteilten Initiativen in Form einer Lesung, Einblicke in das Buch verschaffen. Matthias Willenbacher wird per Livestream von Schneeberger Hof, wo er sein erstes Windrad aufstellte, eine Begrüßung aussenden.

Wir freuen uns, ankündigen zu können, dass der Mannheimer Künstler Einhart Klucke (http://kunstklucke.de) für die Gäste die Passagen aus dem Buch vortragen wird!

Weitere Infos sind auch über die Webseite von Matthias Willenbacher zum Buch auf http://mein-unmoralisches-angebot.de/index.php?id=8 und auf Facebook unter https://www.facebook.com/MeinUnmoralischesAngebot erhältlich.

Der Eintritt ist frei, alle Interessierten sind herzlich eingeladen! Anmeldungen erleichtern uns die Planung.
Für alle, die mehr als die gelesenen Ausschnitte aus dem Buch kennenlernen wollen: wir haben 10 Exemplare des Buches, die zugunsten unseres Vereins am Abend erworben werden können.

Für alle, die nicht vor Ort dabei sein können, die Lesung vom Schneebergerhof wird ab 18.45h  live gestreamt: http://mein-unmoralisches-angebot.de/livestream/

Facebook: https://www.facebook.com/events/382034125257226/

Der Ablauf:

18:30 Uhr:
Einlass, Begrüßung, Austausch

18:45 Uhr:
Beginn der Liveübertragung Online vom Schneebergerhof

19:00 Uhr:
Begrüßung durch Matthias Willenbacher von Schneeberger Hof, Rheinland-Pfalz (Liveübertragung)

19:15 Uhr:
Lesung aus „Mein unmoralisches Angebot an die Kanzlerin“

19:45 Uhr:
Stellen Sie Ihre Frage an Matthias Willenbacher über Twitter (Liveübertragung)

20:30 Uhr:
Diskussion mit Daniel Bannasch von MetropolSolar Rhein-Neckar e.V. und Vertretern aus Politik und Gesellschaft vor Ort

21:00 Uhr
Ende der Veranstaltung

Ausbau der Stromnetze in Südwestdeutschland – Herausforderungen für den Naturschutz

Einladung zur NABU-Informationsveranstaltung

„Ausbau der Stromnetze in Südwestdeutschland – Herausforderungen für den Naturschutz“

Die derzeitigen Planungen zum Höchstspannungsnetz der nächsten zehn Jahre sehen eine Vielzahl neuer Stromleitungen in Deutschland vor. Allein in Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz sollen nach dem aktuellen Bundesbedarfsplan sollen Um- oder Ausbaumaßnahmen realisiert werden.

Die grobe Planung vieler Trassenkorridore wird bereits 2013 beginnen und soll im Rahmen der Bundesfachplanung zügig abgeschlossen werden. Der hier einmal gewählte Leitungskorridor ist verbindlich und kann im weiteren Planungsprozess nur noch im Detail verändert werden.

Damit beim Netzausbau die Natur nicht unter die Räder kommt, ist es für den haupt- und ehrenamtlichen Naturschutz notwendig, frühzeitig das auf lokaler Ebene vorhandene Wissen zu Schutzgebieten, Artenvorkommen oder anderen Nutzungskonflikten einzubringen.

Der NABU-Bundesverband möchte unter dem Titel

„Ausbau der Stromnetze in Südwestdeutschland–Herausforderungen für den Naturschutz“

am 28. September 2013 von 10.30 bis 17.00 Uhr
in den Räumen des Umweltzentrums Mannheim (Käfertalerstraße 162, 68167 Mannheim)

eine Informations- und Diskussionsveranstaltung durchführen, zu der wir Sie herzlich einladen.

Ablauf
Nach einem Überblick über den aktuellen, politischen Prozess zum Netzausbau in Deutschland sollen insbesondere der rechtliche Rahmen, der Ablauf der einzelnen Planungsstufen sowie die jeweiligen Beteiligungsmöglichkeiten vorgestellt werden. Nach einer kurzen Pause stellen wir das Projekt des NABU-Bundesverbands vor, das sich mit den Naturschutzfragen beim Netzausbau beschäftigt. Es soll gezeigt werden, welche konkreten Umweltauswirkungen von Freileitungen und Erdkabeln ausgehen und welche Lösungsmöglichkeiten es gibt. Am Nachmittag  wollen wir uns mit Ihnen auf einer Exkursion zwei bestehende Leitungsbeispiele in der Region ansehen, die im Untersuchungsraum für ein zukünftiges Netzvorhaben liegen.

Über Ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen. Falls Sie selbst nicht an unserer Veranstaltung teilnehmen können, freuen wir uns, wenn Sie die Einladung an andere interessierte Personen aus Ihrem beruflichen oder ehrenamtlichen Umfeld weiterleiten. Wir bitten um eine verbindliche Anmeldung bis zum 13.09.2013. Die Teilnahme ist kostenlos. Das Veranstaltungsprogramm und weitere Hinweise finden Sie nachfolgend:

Programm NABU 28.9.13 Stromnetze und Naturschutz

Nächste Sitzung

Sie findet statt

am Mittwoch den 27.Februar 2013 um 19 Uhr im Forum, im Medienraum.

Es wäre schön, wenn ihr alle kommt, denn wir müssen für unsere Veranstaltung Voller Energie am 15./16.3. noch viel besprechen.

Außerdem noch folgende Punkte:

  • –   Einladung im Zusammenhang mit dem Kunstprojekt „Empört Euch!“  einen „Markt der Möglichkeiten“ mitzugestalten. Hierbei sind eure Empörungen, Themen und Anliegen zum Thema 100pro Energiewende gefragt.

Auf Info-Tischen können wir Projekte vorstellen, Plakate aufhängen und so direkt mit dem Publikum in Kontakt treten.

08.06. von 19 – 22 Uhr und 09.06. von 11 – 14 Uhr

in der Jungbuschhalle plus X, Werftstraße 10, 68159 Mannheim.

  • –  Bericht von Karlheinz von der letzten Sitzung des Umweltforums
  • –   BUGA und wie wir dazu Position beziehen möchten.
  • – DEMO in Neckarwestheim
  • – bezahlte Veranstaltung für die BürgerEnergie Mannheim eG. Kreative Ideen?

-23. März, Teilnahme bei der Earth Hour 2013 (wird organisiert von der Klimaschutzagentur Mannheim)

Die WWF Earth Hour ist eine einfache Idee, die rasend schnell zu einem weltweiten Ereignis wurde: Millionen von Menschen schalten 2013 zum siebten Mal für eine Stunde am gleichen Abend ihr Licht aus – überall auf dem Planeten. Unzählige Gebäude und Sehenswürdigkeiten in tausenden Städten versinken dann erneut 60 Minuten lang im Dunkeln – als globales Zeichen für den Schutz unseres Planeten. Earth Hour ist eine globale Gemeinschaftsaktion, die nachwirkt: Die Aktion motiviert weltweit Millionen Menschen dazu, umweltfreundlicher zu leben und zu handeln – weit über die sechzig Minuten hinaus.

Abschaltdemo in Neckarwestheim

Demonstration von Kirchheim zum AKW Neckarwestheim

Bahnverbindung ohne Umsteigen 11:36 Uhr ab Mannheim

Ankunft 13:09 Uhr in Kirchheim mit RB und RE

oder wir chartern einen Bus, wenn sich genügend Leute finden.

Fukushima mahnt – jetzt handeln !

Die Atomkatastrophe von Fukushima jährt sich zum zweiten Mal. Von den zerstörten Reaktoren und von den dort gelagerten abgebrannten Brennelementen geht unvermindert eine große Gefahr aus.  Die Toten des Tsunami sind inzwischen begraben, die meisten Toten des mehrfachen Super-GAUs werden erst zukünftig zu betrauern sein. Fukushima tötet langsam, über Generationen. Radioaktive Kontaminationen sind in weiten Teilen Japans Alltag, nicht nur in den evakuierten Gebieten. Die Auswirkungen zeichnen sich ab: So werden schon jetzt vermehrt Schilddrüsenanomalien bei Kindern festgestellt.

Zwei Jahre nach dem Super-GAU in Japan mahnt Fukushima auch uns in Baden-Württemberg zum Handeln: Im dicht besiedelten Südwestdeutschland stehen die meisten Atomkraftwerke, dies- und jenseits der Grenzen. Nach einer Studie des Max-Planck-Instituts tragen wir hier das weltweit höchste Verstrahlungs-Risiko im Falle eines GAUs. Deshalb müssen wir hier bei uns anfangen: Neckarwestheim II und Philippsburg II sofort stilllegen. Das ist ein wichtiges Signal auch an unsere Nachbarländer.

Nicht nur Japan, sondern auch unsere Region ist ein Erdbebengebiet. 1978 wackelte in Albstadt der Boden durch ein Erdbeben mit der Stärke 5,7 auf der Richterskala . Falls ein vergleichbares Erdbeben in Neckarwestheim stattfinden würde, wäre der Reaktor dafür nicht ausgelegt, da Hohlräume im Untergrund zu vermuten sind. Die amtlichen Gutachten gehen hingegen von stabilem Felsgestein aus. Auch deshalb ist der Weiterbetrieb von Neckarwestheim nicht zu verantworten.

Die Erfahrungen in Fukushima machen eine Überarbeitung der Katastrophenschutzpläne notwendig. Selbst das Bundesamt für Strahlenschutz stellt fest, dass die bisherigen Notfall-Planungen in Deutschland nicht ausreichen. So muß die Evakuierung von deutlich größeren Gebieten (Radius zwischen 100 km und 170 km) vorbereitet werden. Aber keine der zuständigen Landesregierungen wird tätig.

Ein nuklearer Unfall z.B. in Neckarwestheim bedeutet die Unbewohnbarkeit großer Teile Baden-Württembergs. Wir fordern die Baden-Württembergische Landesregierung  auf, mit uns die sofortige Stilllegung der Atomkraftwerke umzusetzen. Das Interesse an einer Dividendenausschüttung der EnBW darf nicht die Energiepolitik des Landes dominieren !

Eine Allparteienkoalition versucht sich derzeit auf ein „ Endlagersuchgesetz“ zu einigen. Aber es wird über Generationen hinweg kein sicheres sogenanntes Endlager geben. Auch deshalb müssen die AKWs jetzt abgeschaltet werden. Sonst vergrößern wir Tonne um Tonne das unlösbare Atommüll-Problem für unsere Nachkommen.

Auch die Urananreicherung in Gronau, die Brennelementefertigung in Lingen und die Förderung der Atomforschung müssen umgehend gestoppt werden.

Die Landesregierung von Baden-Württemberg gibt dem „alten“ Zentralismus in der Energieversorgung Bestandsschutz und gesteht der EnBW eine tragende Rolle zu. Eine echte Energiewende basiert jedoch auf einer dezentralen und bürgernahen Eigenversorgung mit erneuerbarer Energie. Energie ist  Daseinsvorsorge – sie gehört nicht in die Verfügungsgewalt einer gewinnorientierten Aktiengesellschaft.
Wir fordern:
Sofortausstieg aus der Atomkraft
Dezentrale Energiewende beschleunigen