Unter dem folgenden Link kann eine Übersicht über den Energieverbrauch und das Potential der erneuerbaren Energien in der Metropolregion Rhein-Neckar heruntergeladen werden. Auf wenigen Seiten wird eine Übersicht über den Energieverbrauch, unterteilt auf einzelne Energieträger sowie die jeweiligen Potentiale der einzelnen erneuerbaren Energien ausführlich dargestellt. Die Zahlen sind das Ergebnis der Doktorarbeit des Autors, die jetzt auch in dieser knappen und übersichtlichen Zusammenfassung nachgelesen werden können. Im Ergebnis zeigt sich, dass eine Versorgung der Metropolregion Rhein-Neckar in Bezug auf Strom und Wärme möglich ist, wenn vorhandene Einsparpotetiale ausgeschöpft werden, die insbesondere im Raumwärmebereich liegen. Bei der zukünftigen Versorgung spielt die Geothermie eine wichtige Rolle, die im Oberrheingraben ein großes Potential birgt. Insgesamt zeigt sich, dass noch einige Anstrengungen unternommen werden müssen, um das Ziel der 100 %igen Versorgung umzusetzen. Erfreulicherweise fühlen sich immer mehr Menschen in der Region diesem Ziel verpflichtet.
Am Sa., d. 6.11. wird der diesjährige Castormüll auf seinem Weg in das
„Zwischenlager“ Gorleben die Grenze zwischen Frankreich und
Deutschland passieren. Aufgrund der Bestrebungen der Bundesregierung, die Restlaufzeiten deutscher AKWs zu verlängern, wird der diesjährige Widerstand gegen diesen Transport neue Rekorde aufstellen. Um diesen Widerstand auch im Süden der BRD weiterzuentwickeln, wird der Transport nach seinem Grenzübertritt im pfälzischen Ort Berg bei Wörth mit einer entschlossenen Massenblockade empfangen werden.
Unter folgendem Link könnt ihr den Aufruf unterzeichnen und euch informieren.
Der bundesweite Castorstreckenaktionstag wurde zum erfolgreichen Mobilisierungsauftakt gegen den Castortransport am 06. November. An 120 Orten protestierten ca.16 000 Menschen.
In Mannheim trafen sich Groß und Klein unter dem Motto “Von der Sonne über das Wasser zum Wind” auf dem Fußgängersteg neben der Riedbahnbrücke direkt neben der Castorstrecke. Auf einem an der Bahnbrücke befestigten Transparent war zu lesen: Das Klima schmilzt – Energiewende jetzt!
Unter strahlend blauem Himmel konnten sich ca. 200 Besucherinnen und Besucher an zahlreichen Infoständen informieren über die Gefahr und die Sinnlosigkeit von Castortransporten. Mehrere Initiativen vor Ort lieferten nicht nur Argumente gegen Atomkraft, sondern auch Informationen über den geplanten Anti-Atomprotest zu den bevorstehenden Castortransporten und über Erneuerbare Energien. Diejenigen, die sich gegen Kohle- und Atomstrom entschieden haben, konnten vor Ort gleich den Stromanbieter wechseln.
Die Fußgängerbrücke wurde zum Straßencafé, und viele Passanten verweilten zu Kaffee und Kuchen oder zu einer köstlichen Kürbissuppe. Der Schminkstand wurde nicht nur von den Kleinen genutzt, auch viele „Große“ ließen sich eine Antiatomsonne ins Gesicht malen.
Als Polizisten verkleidete Akteure sperrten symbolisch die Brücke, wegen der Gefahr, die vom Castortransport ausgeht, was bei den Menschen teilweise zu Verwirrung, aber auch zu informativen Gesprächen führte.
Mit unserem Brückenfest haben wir auch in Mannheim sichtbar gemacht, dass wir Atomkraft und die damit verbundenen gefährlichen Transporte ablehnen. Wir kämpfen für die einzig mögliche Alternative: 100% Erneuerbare!
Am 02.12.2010 um 19Uhr in Mannheim im Jugendkulturzentrum Forum, Neckarpromenade 46
Kolumbien ist mittlerweile der zweitgrößte Steinkohlelieferant für Deutschlands Kraftwerke. Auch das GKM in Mannheim wird von dort beliefert.
Die Schattenseiten dieser Entwicklung bleiben den deutschen Stromkunden bislang weitgehend verborgen. Für die riesigen Steinkohletagebaue werden Menschen vertrieben, die Umwelt zerstört, die Rechte indigener Gemeinschaften ignoriert, gewerkschaftliche Organisation der ArbeiterInnen be- oder gar verhindert. Während internationale Konzerne Milliardengewinne erwirtschaften, müssen die Menschen in der Region hilflos mit ansehen, wie immer größere Flächen fruchtbaren Landes dem Bergbau zum Opfer fallen. Dazu kommen die Folgen des Klimwandels, die weltweit Menschenleben kosten und Leiden verursachen.
In den Bundesstaaten Guajira und Cesar im Norden Kolumbiens liegen die beiden größten Abbaugebiete für Exportkohle. Über die Situation dort berichten Jairo Fuentes Epiayu, Gemeindeführer der vom Tagebau eingeschlossenen Gemeinde Tamaquitos und Alfredo Tovar, Vorstandsmitglied der Gewerkschaft Sintramienergetica und Arbeiter bei Glencore.
Im Jahr 2010 werden sehr wahrscheinlich erstmals mehr als 8.000.000 Tonnen Steinkohle aus Kolumbien nach Deutschland importiert. Durch den Neubau zahlreicher Kraftwerke – wie dem Block 9 hier in Mannheim – und dem Auslaufen der deutschen Steinkohlesubventionen 2018 wird sich die Situation weiter zuspitzen. Kolumbien ist ein strategisch wichtiger Partner für die deutsche Energiewirtschaft, die weiter auf schmutzige Kohle statt auf Erneuerbare Energien setzt.
Spanisch mit deutscher Übersetzung.
Zur Einführung zeigen wir den Film “Kohleabbau in Kolumbien”
Veranstalter: Attac Mannheim, Nicaraguagruppe, 100PRO-Energiewende e. V., BUND Rhein-Neckar-Odenwald, die klima-allianz, FIAN, MetropolSolar Rhein Neckar e.V.
Brückenfest an der Riedbahnbrücke Neuostheim/Feudenheimer Schleuse
Am 23.10. wird im ganzen Land sichtbar gemacht, dass wir Atomkraft und die damit verbundenen gefährlichen Transporte ablehnen.
Samstag, 23. Oktober 2010 ab 12 Uhr Brückenfest an der Riedbahnbrücke Neuostheim /Schleuse in Feudenheim mit Infoständen, Brückentheater, Kinderschminken, live Musik, Essen und Trinken.
Entlang der möglichen Transportstrecken in die Atommüll-Zwischenlager Ahaus, Greifswald und Gorleben werden am Samstag, 23. Oktober 2010 Aktionen stattfinden. …weiterlesen »