Atomlobby plante Wahlkampf minutiös
service | 23.09.2009 | Allgemein | 0 Kommentare |

brunsbuettelLaut Spiegel-Online vom 23.09.2009 hat die Atomlobby den Bundestagswahlkampf und die Diskussion um den Ausstieg aus dem Atomausstieg minutiös geplant. Wir zitieren Spiegel-Online: Eine Liste mit vermeintlich wohlgesinnten Journalisten, Argumentationshilfe für Union und FDP, eine U-Boot-Strategie für die SPD: Die Atom-Lobby hat den Wahlkampf bis ins Detail vorbereitet – um ihn aktiv zu steuern. Das belegt ein internes Strategie-Papier, das SPIEGEL ONLINE vorliegt. Kernkraftwerke sind “Deutschlands ungeliebte Klimaschützer”: So sieht sich die Atom-Branche selbst. In Anzeigen präsentieren die Energiekonzerne ihre Reaktoren, fotografiert in lieblicher Landschaft, mit Kühen davor und blauem Himmel darüber.
Die Realität sieht anders aus: Pannen in den Meilern Krümmel und Brunsbüttel, Lecks in der Atom-Müllhalde Asse, und noch immer gibt es – Stichwort Gorleben – kein Endlager für hochradioaktive Abfälle. Auch die Atom-Lobby weiß um diese Probleme – doch am besten spricht man nicht darüber. Das zumindest empfiehlt ein internes Strategie-Papier, das eine Berliner Politikagentur für die Atom-Lobby erstellt hat und das SPIEGEL ONLINE vorliegt.


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