Letzte Woche beobachteten wir merkwürdige Bohrungen (über 4 m tief / ca. 10 cm Durchmesser / in Abständen von ca. 1 m) auf dem GKM-Gelände. Am nächsten Tag sahen wir dann zwei Männer, die in langen Kunststoffrohren ein Messgerät in diese Bohrungen absenkten. Auf Fragen hin erzählten sie, dass sie nach Bomben suchen. Das Kraftwerk wurde (damals wie heute als strategisch wichtig eingestuft) nämlich bombardiert. Die Messungen basieren auf elektromagnetischen Feldern, die natürlich auch von einer größeren Eisenstange oder ähnlichem ausgelöst werden.
Übrigens ganz schön gewagt, denn der Raupenfahrer hatte keinen ausreichenden Schutz. Beim Anbohren einer Bombe & dem Auslösen des Zünders hätte es ihn ganz schön erwischen können.
P.S. (aus der Geschichte des GKM): 1940 nahm das Bunkerkraftwerk “Fritz” (32 MW) seinen Dienst auf. Dieses unterirdische(!) Kraftwerk wurde mit Kohle befeuert & galt als bombensicher. Nach dem Krieg erfolgte die Demontage von Werk „Fritz“. Es wurde durch “Ersatzanlage 47“ (215 MW) ersetzt.
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Dank dir, Erhard für deine witzigen Kommentare-