Kohlekraft bringt keine Kohle mehr
Gerhard Fontagnier | 29.05.2009 | Blog-9 | 0 Kommentare |

RWE hält Kohlekraftwerke für nicht mehr wirtschaftlich/Studie zur Wirtschaftlichkeit von Kohlekraftwerken in Mainz vorgestellt. Was Klima- und Wirtschaftsexperten schon lange sagen, bestätigt jetzt erstmals auch ein Vertreter der großen Energiekonzerne: Dr. Johannes Lambertz, Vorstandsvorsitzender von RWE Power, sagte auf der Messe Power-Gen Europe in Köln, dass der Bau neuer Kohlekraftwerke ökonomisch nicht mehr vertretbar sei. Das bundesweite Bündnis Die Klima-Allianz sieht sich damit erstmals von der Energieindustrie bestätigt: „Kohlekraftwerke schaden nicht nur dem Klima, sondern auch den Wirtschaftsbilanzen. Wer heute noch in Kohlekraftwerke investiert, wird morgen für höhere Strompreise sorgen und auf Subventionen von Steuerzahlern angewiesen sein“ so Brick Medak Klimaexperte beim WWF, einem Mitglied der Klima-Allianz. …weiterlesen »



Klimaschutz mit riskanter Technologie
Gerhard Fontagnier | 26.05.2009 | Blog-9 | 0 Kommentare |

Frontal 21, ZDF berichtete heute über die irrwitzigen Pläne zur unterirdischen Lagerung von Milliarden Tonnen CO2 auch in unserer Region. Mit der so genannten CCS-Technologie soll das klimaschädliche Kohlendioxid (CO2) bei der Kohleverstromung unter der Erde gelagert werden. Derzeit wird ein Gesetzentwurf im Bundestag diskutiert, der die so genannte “dauerhafte Speicherung” von CO2 regeln soll. Kritiker fürchten voreilige Beschlüsse, da die Technik noch nicht ausgereift sei, nicht alle Risiken bekannt seien und sehr stark steigende Strompreise die Folge sein könnten.

Hier der Bericht auf der Website von ZDF / Frontal 21 und hier zu den Risiken der Lagerung. Geplante unterirdische Lagerstätten auf der Website von Eurosolar. Auch in der Oberrheinischen Tiefebene, unter unseren Füssen haben die Energiekonzerne eine gigantische Lagerstätte ausgemacht (siehe Bild).



Bombenbohrungen
Gerhard Fontagnier | 22.05.2009 | Blog-9 | 2 Kommentare |

BombenbohrungenLetzte Woche beobachteten wir merkwürdige Bohrungen (über 4 m tief / ca. 10 cm Durchmesser / in Abständen von ca. 1 m) auf dem GKM-Gelände. Am nächsten Tag sahen wir dann zwei Männer, die in langen Kunststoffrohren ein Messgerät in diese Bohrungen absenkten. Auf Fragen hin erzählten sie, dass sie nach Bomben suchen. Das Kraftwerk wurde (damals wie heute als strategisch wichtig eingestuft) nämlich bombardiert. Die Messungen basieren auf elektromagnetischen Feldern, die natürlich auch von einer größeren Eisenstange oder ähnlichem ausgelöst werden. …weiterlesen »



HSE-Ausstieg beim Kohlekraftwerk Mainz
Gerhard Fontagnier | 18.05.2009 | Blog-9 | 1 Kommentar |

“Dreckiger Strom aus Kohlekraftwerken wird in wenigen Jahren teurer sein als die mit Erneuerbaren Energien erzeugte Elektrizität. Das Unternehmen HSE hat anders als E.ON, KMW und die schwarz-gelbe Landesregierung diese ökologischen und ökonomischen Zeichen der Zeit erkannt und nimmt Schritt für Schritt Abschied vom Klimakiller Kohle”, kommentiert die umweltpolitische Sprecherin der Landtagfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Ursula Hammann, Meldungen über den Ausstieg des südhessischen Energieversorgers HSE aus dem Kohlekraftwerksprojekt auf der Ingelheimer Aue zwischen Mainz und Wiesbaden. …weiterlesen »




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