Wir protestieren auf das Schärfste gegen die Genehmigung des Bauvorantrags zum Block 9 des Grosskraftwerks. Diese Vorgehensweise – in die Osterferien hinein – ist derart ignorant und perfide gegenüber den 16.000 Unterzeichnern des Bürgerbegehrens und den 5.700 Einwendungen in den beiden Einwenderverfahren, dass einem die Spucke wegbleibt. Nicht einmal das Protokoll des wasserrechtlichen Verfahrens liegt vor. Demokratische natur- und umweltschutzrechtliche Verfahren werden auf diese Weise ausgehebelt und ad absurdum geführt.
Die GKM AG und ihre Eigner die MVV, die RWE und die EnBW schaffen nun mit Hilfe und mit dem Segen des Regierungspräsidiums Fakten an der Baustelle. Genau wie es seinerzeit in Moorburg gemacht wurde und nun dort Vattenfall sich eben genau auf die Genehmigung der Bauvoranträge beruft, wenn es darum gehen soll Auflagen zu erfüllen die man nicht erfüllen will. Und: wir sind es die die Öffentlichkeit informieren müssen – das GKM hat wieder einmal mehr gezeigt, wie wenig es an der einer transparenten Öffentlichkeitsarbeit interessiert ist.
Ein ganz schlechter Tag für Mannheim. Ein stinkendes, faules Osterei wird am Rhein aufgeschlagen. Und die Kommunalpolitiker die ihre Hand dafür gehoben haben Mitschuld. Sie haben frühzeitig die Möglichkeiten der Stadt zur Einflussnahme aus der für den Block 9 erhobenen Hand fallen lassen.
Hier die Genehmigung des Bauvorantrags durch das Regierungspräsidium Karlsruhe vom 6.4.2009
2 Meinungen
Es wird Zeit für Kunst gegen Kohle.
Mit meinen bescheiden Kräften wäre ich dabei!
wie hier, sowas..
http://keinskwlubmin.blogspot.com/2008/03/kunst-gegen-kohle.html
Ihre Meinung:



[...] paar saftigen Preiserhöhungen den Hals abschnüren könnte und dass im Großkraftwerk gerade der vorzeitige Baubeginn für Block 9 durchgedrückt wurde. Schon mal Fakten schaffen, ist die [...]