Bewegung für Energiewende seit 1987
Gerhard Fontagnier | 09.03.2009 | Blog-9 | 1 Kommentar |

Wenn sich am Wochenende im Forum Menschen aus Mannheim und der Region treffen um sich mit der bitter nötigen Energiewende zu beschäftigen, dann ist dies die Fortsetzung eines langen Engagements. Bereits 1987 hatte man sich zu einer Reihe von Veranstaltung zum Thema im Forum getroffen. Damals organisierte dies das “Mannheimer Energiewende-Komitee”. Angesichts dem GAU vom April 1986 in Tschernobyl hatten sich überall solche Komitees gegründet. Bis zum September 1987 gab es bundesweit bereits 300 solcher aktiver Gruppen. Mitglied in Mannheim war damals z.B. Karlheinz Paskuda, der heutige Leiter des Jugendkulturzentrums Forum an der Neckarpromenade. Immerhin hat diese “Energiewende von unten” dazu beigetragen, dass der Atomausstieg möglich wurde. Am Samstag, dem 14. März ab 10.00 Uhr, 21,5 Jahre später, wird man beim Energiewende-Infotag darüber diskutieren können, wie der 1987 noch als “wahrscheinlich” geltende Treibhauseffekt mit Hilfe der Wende hin zu nichtfossilen Energien zu schaffen ist. Wir laden alle ein mitzudiskutieren und mitzuhelfen. Kohle und Atom müssen abgewrackt werden. Die Prämie dafür ist die Zukunft des Planeten. Hier die Titelseite der Energiewende-Zeitung (übrigens: in meiner damaligen Druckerei Bauchladen produziert) als PDF-Datei.



Eine Meinung

  • Dornröschen wird geküsst 13.03.2009 – 13:55 Uhr

    [...] ist der historische Bezug des Infotags: in seinem Leitartikel zur Energiewendezeitung vom September 1987 kommentiert Prof. Peter Hennicke, der spätere Leiter des Wuppertal Instituts, die Mannheimer [...]




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