Gabriel im GKM
Gerhard Fontagnier | 02.02.2009 | Termine | 15 Kommentare |

Großkraftwerk Mannheim
Die Uhrzeit ist noch unbekannt.
Thema: Kohle 2020: Zukunft von Energieversorgung und Klimaschutz in Deutschland
Keynote Speaker:
Dr. Werner Dub, MVV Energie AG
Sigmar Gabriel, Bundesumweltminister
Andreas Wittke, Alstom Deutschland AG
Wolfgang Rhode (IG Metall)



15 Meinungen

  • Pierre Herrmann 05.11.2009 – 02:35 Uhr

    Lieber Herr Steuerzahler,
    was ist denn eine Übergangsphase wert, wenn nicht am Ziel gearbeitet wird, sondern am Übergang?
    Sie brauchen niemandem die Schuld an irgendetwas zuschieben. Aber wenn Sie der Meinung sind, wir haben’s verbockt, bitte! Man kann aber darüber streiten, ob es richtig ist, sich für etwas einzusetzen, das dringend nötig ist, nämlich mehr Bewusstsein, mehr Aufmerksamkeit und mehr Bewegung für Erneuerbare Energien, auch wenn es hinterher nicht ganz so kommt wie man es sich wünscht.
    Wenn man aber gar nichts tut (außer an denen rummeckern, die etwas bewegen wollen), kann man nicht erwarten, dass es in die richtige Richtung geht.
    Hätte sich das Bürgerbegehren in Mannheim tatsächlich in solchem Umfang auf Deutschland ausgewirkt wie Sie beschreiben (“Aber mit eurer bundesweiten dogmatischen Protestkampagne habt ihr…”), hätten wir uns überaus gefreut! Dann wäre die Wahl auch sicher anders ausgegangen. Wenn Sie das nicht nur auf das Bürgerbegehren bezogen haben, dann schauen Sie besser nochmal wo und an wen Sie hier schreiben. Oder unterstellen Sie auch dem Ortsverein der SPD/CDU/FDP/…, dass die mit ihrer bundesweiten… Sie wissen schon.

    Noch zu Ihrem letzten Punkt (auch wenn der Vorwurf bereits von Ihnen oder Anderen ähnlich geäußert wurde):
    Ich kann nur aus meiner Position sprechen. Ich habe zur Zeit des Bürgerbegehrens studiert und hätte an Seminararbeit schreiben müssen, die sich auf meinen Abschluss auswirken. Ich bin in keiner Partei, habe nie für eine Partei auf der Straße gestanden, geworben oder ähnliches. Ich sitze nicht im Stadtrat und habe auch nicht kandidiert. Ich habe kommunal gewählt, für den Bundestag gewählt und kann nur sagen, mein Wunschergebnis ist es nicht. Die Zahl der Leute, die sich am Bürgerbegehren (und an bundesweiten Aktionen) beteiligten haben, übersteigt die Zahl an “Kampagnenführern” ja nun gewaltig. Die “Kampagnenführer” könnten sich kein Thema zu nutze machen, das in der Bevölkerung nicht vorhanden ist.
    Die Zeit, die ich geopfert habe (und immer noch opfere, um z.B. Ihnen zu antworten, wenn Sie schon schlafen, wie mich die Uhrzeit vermuten lässt), habe ich aus Überzeugung eingebracht. Mein Engagement kostete und kostet mich etwas. Profitiert habe ich bislang nicht mal indirekt davon. Nur persönlich, für meinen Stolz, mein Gewissen. Da ich einen Sohn habe, ist das allein schon Grund genug, aber ich will ja auch noch älter werden und so einiges von dem was die Erde bietet nicht vermissen müssen. Dass Sie davon eventuell auch profitieren, wenn durch unter anderem mein Engagement eine Bewegung in Gang kommt, die die Folgen des Klimawandels reduziert und vielleicht erträglich hält, vielen Millionen Menschen Leid erspart und Tiere vor dem Aussterben bewahrt sowie andere (z.B. Stechmücken, die Krankheiten übertragen) vor ungewollter Ausbreitung zurückhält, dass SIE dann profitieren, sei es durch vermiedene Kosten, durch einen Hitzeschlag, dem Sie entgehen, was auch immer, das – mit Verlaub – bin ich bereit in Kauf zu nehmen. Zynisch nenne ich ganz allein, was Sie sich trauen, sich zusammenzureimen.

    Aber im Grunde müssen Sie mir Leid tun. Dazu eine Geschichte: Ich hielt letztens ein Heft einer Religionsgemeinschaft in den Händen und las. Sie schrieben auch über den Klimawandel. Schon Anfang der 90er Jahre. Allerdings wunderten mich zwei Dinge. Sie beriefen sich auf Uneinigkeit in der Wissenschaft, die bezeuge, dass am Klimawandel nicht so viel dran sein könne. Zum Anderen sei laut Bibel die Erde den Menschen von Gott für alle Zeiten versprochen, dass sie darauf leben können. Eine Gefahr vom Klimawandel könne daher gar nicht ausgehen, man solle sich also wichtigeren Problemen zuwenden. Gott würde ja nicht zulassen, dass die Erde unbewohnbar wird. Was mich daran wundert, ist die Logik, die hier vertreten wird. Es waren auch in der biblischen Geschichte und in anderen Religionen Menschen, die versucht haben, die Menschen ihrer Zeit auf den richtigen Weg zu bringen, indem sie “Gottes Wort” sprachen. Gott hat also nicht direkt gesprochen. Er sandte schließlich Jesus als seinen Sohn als Mensch auf die Erde.
    Ich frage mich, wie man daraus folgern kann, “Tut nichts! Alles wird gut! bzw. Alles bleibt gut! Gott will es ja so.” Dass es Menschen gibt, seien es Wissenschaftler, Politiker oder einzelne Bürger, die die richtigen Schlüsse ziehen und sagen was wir tun sollten, weil sie glauben, dass es uns in die richtige Richtung führt, sieht mir eher wie eine göttliche Strategie aus als jene, unabhängig vom Tun und Handeln der Menschen eine bewohnbare Erde zu erhalten.
    Ich will Ihnen nicht unterstellen, Sie wären für Nichtstun und hielten es für göttliche Fügung, wenn der Klimawandel noch erträglich bliebe. Aber man muss die Zeichen der Zeit erkennen. Es geht nicht mehr so wie bis her. Es ist nicht angesagt, blind auf die zu hören, die das Paradies versprechen. Man muss kritisch sein. Dazu gehört sich an Fakten zu orientieren, relevante Fakten herauszufilten, zu hinterfragen, zu bewerten und zu gewichten, in Zusammenhang zu setzen und in Beziehung zueinander bringen, um daraus Schlüsse für sein Handeln zu ziehen. Und das, obwohl man nicht weiß wem man trauen soll, wer “Gottes Wort” spricht und wer es nur vorgibt. Das gilt ganz allgemein.
    Es ist wahrlich schwer in der unüberschaubaren Menge an Informationen der verschiedensten Quellen dies alles zu leisten. Schließlich ist man ja auch mit anderen Dingen beschäftigt. Deswegen tun Sie mir leid: Weil es so schwer ist, die Zeichen der Zeit zu lesen. Aber als Realist sollten Sie sich schon die Mühe machen das ganze Bild zu sehen, auch wenn Schlagzeilen ein klares Bild zu liefern scheinen. Gerade als Fan der Erneuerbaren sollte es Ihnen doch leichter fallen, die Motivation für eine schwierige Aufgabe mitzubringen und sich genauer mit den Erneuerbaren auseinander zu setzen. Wir helfen Ihnen gerne dabei. Überzeugen Sie sich. Falls Sie das persönliche Gespräch scheuen, es gibt auch viele Filme und Bücher, die Einblicke in die Praxis sozusagen aus erster Hand bieten. Erfolgsgeschichten. Ideen, Kreativität und Mut, die zu Lösungen führten, wo vorher nur Probleme waren.
    Hinterfragen Sie Ihr “Wissen”, wer sagt Ihnen was wir brauchen, was wir können und bis wann schaffen? Halten Sie sich dabei immer die Interessen der Quellen vor Augen. Aber tun Sie mir einen Gefallen: Machen Sie es sich nicht so einfach wie hier im Blog, wo man schnell mal jemandem den schwarzen Peter zugeschoben hat. Schließlich geht es ja um Sie persönlich, Ihr Wissen, Ihr Handeln. Das müssen Sie nur mit sich selbst ausmachen. Es nützt also nichts, nur so zu tun als ob. Fragen Sie sich: Weiß ich oder glaube ich? Wie sicher kann ich mir sein?

    Die Einladung steht! Informieren Sie sich bei uns oder wo auch immer Sie wollen. Aber tun Sie es bevor Sie sich an Ihrem Kaffee verbrennen ;)


  • Daniel 03.11.2009 – 14:23 Uhr

    Ich wusste doch, dass hinter der großen Fresse nichts dahinter ist. Wieso sperrt ihr denn den Beitrag? Keine Ahnung wie ihr eure Witznummer von Energiepolitik erklären wollt?!?!

    Typisch Links!


  • Mannheimer Steuerzahler 01.11.2009 – 22:29 Uhr

    Ach ja. Über diese dpa-Meldung von heute solltet ihr vielleicht auch mal selbstkritisch nachdenken wenn ihr immer wieder Gaskraftwerke als Alternative zur Kohle ins Spiel bringt. Das ist übrigens aus vielerlei Gründen unrichtig, aber nun zur Meldung:

    Putin warnt EU vor Problemen bei Gaslieferung
    Sonntag, 1. November, 20:58 Uhr

    Moskau (dpa) – Der russische Regierungschef Wladimir Putin hat vor möglichen neuen Engpässen bei der Gasversorgung für die europäischen Verbraucher gewarnt. Grund seien neue Zahlungsprobleme beim wichtigsten Transitland Ukraine, sagte Putin laut Agentur Interfax. Er habe bereits die amtierende EU-Ratspräsidentschaft in Schweden darüber informiert. Anfang des Jahres hatte ein wochenlanger Gaskrieg zwischen Kiew und Moskau um nicht bezahlte Rechnungen zu dramatischen Lieferausfällen auch in Ost- und Westeuropa geführt.


  • Mannheimer Steuerzahler 01.11.2009 – 22:16 Uhr

    Das ist doch kalter Kaffee, lieber Pierre. Ich bin sogar ein Fan der Erneuerbaren, allerdings auch Realist. Wir werden Gas und Kohle noch für Jahrzehnte -wenn auch abnehmend- benötigen. Weltweit wird in Ländern wie China, USA, Russland, Australien, Indien etc. noch für lange Zeit Kohle eingesetzt. Daher benötigen wir auch dringend Technologien wie CCS, um diese Übergangsphase zu meistern. Atomkraft ist für mich keine Alternative. Aber mit eurer bundesweiten dogmatischen Protestkampagne habt ihr den Schwarz-Gelben und der Atommafia genau die Argumente geliefert die AKW´s länger laufen zu lassen. Nachdem neue umweltfreundlichere Kohlekraftwerke wie in Datteln oder Mainz mit hysterischen Kampagnen blockiert werden, können genau diese Kreise nun auf eine sich abzeichnende Stromlücke verweisen und somit längere Laufzeiten durchsetzen. Am 27.9. hat ihnen letztendlich auch die Mehrheit der Bundesbürger dazu das politische Mandat erteilt. Bravo, gut gemacht liebe Kohlekraftwerksgegener ! Auch alte Kohlekraftwerke werden nun aufgrund der Proteste weiterlaufen, da neue nicht in erforderlichen Umfang gebaut werden. Für die EVU´s ist das wie eine Gelddruckerei. Nebenbei, neue Kohlekraftwerke würden rund ein Drittel weniger CO 2 ausstoßen. Einen tollen Dienst habt ihr dem Umwelt- und Klimaschutz erwiesen. Hauptsache einige euerer Kampagnenführer hatten ihre “poltischen” Themen, um damit Wahlkampf zu machen und haben ihre Pöstchen im Stadtrat errungen. Aber macht uns bitte nicht weis, es ginge euch nur um unser aller Wohl, das wäre gelinde gesagt zynisch !


  • Pierre Herrmann 29.10.2009 – 19:01 Uhr

    Lieber Daniel,

    können Sie mir, während Sie auf “Antwort” warten, erklären, warum es gegen Erneuerbare Energien spricht, wenn der Anteil der EE gemessen am Primärenergieverbrauch geringer ist als am Endenergieverbrauch an Strom? Dass der Primärenergieverbrauch bei Kohle- und Atomstrom immer größer ist als die nutzbare Endenergie, ist Ihnen doch hoffentlich klar. Insofern spricht Ihr Argument – offenbar ohne, dass Sie es bemerken – für die Erneuerbaren.
    Sie werden es früher oder später merken, wie die regenerativen Energiequellen in der Lage sind unseren Energiebedarf zu decken. Ich gebe Ihnen Recht, mit Worten allein ist es nicht getan und auch schwer zu glauben.
    Ein gesunder Realismus ist zwar richtig, aber ein bisschen Optimismus würde Ihnen gut stehen.

    Ich kann Ihre Frage(n) “Wie soll diese Energie denn bereitgestellt werden? Durch Wind- Solar-, Wasserkraft und Biomasse?” allerdings kurz und bündig beantworten: Ja! Es fehlen allerdings noch Geothermie und Meeresenergie. Energie sparen und effizienter nutzen wird den Primärenergieverbrauch weiter sinken. Und mit weniger Primärenergieverbrauch steigt wieder der Anteil Erneuerbaren Energien, wie Sie ja wissen.

    Aber sparen Sie sich das Vorrechnen. Sie können Ihre Zeit sicher auch besser und sinnvoller nutzen.


  • Daniel 27.10.2009 – 14:32 Uhr

    Lieber wer auch immer,

    genau so habe ich es mir vorgestellt, großer Mund und nix dahinter. Wo bleibt die Lösung????? Es ist richtig das der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung bei ca. 15% liegen. Nimm man jedoch den eigentlichen Energieverbrauch (Primärenergieverbrauch), so liegt der Anteil auf einmal nur noch bei 7,1%. Das erst mal zum klar stellen.
    Ich bin so erzogen worden, dass ich auf eine Frage keine Gegenfrage stelle. Ich warte immer noch auf Antwort!!! Deshalb warte ich einfach mal, wie Ihr den Energiebedarf mit regenerativen Energiequellen decken wollt. Danach kann ich euch auch gerne Vorrechnen, dass fast alle guten Plätze für Wind bebaut sind, das eine Photovoltaikanlage mehr CO2 produziert statt einspart, es nicht genug Fläche für Biomasse gibt und diese auch noch zu düngen (was Methan erzeugt und 7,5 mal so schlecht ist wie CO2 )das dümmste ist was man machen kann.

    Also ich warte auf „Antwort“!!!!


  • service 22.10.2009 – 14:06 Uhr

    Naja, Herr Daniel,
    ohne das Erneuerbare Energien-Gesetz, EEG wäre der Anteil der erneuerbaren Energien am gesamten Stromverbrauch von 15,1 Prozent (Stand August 2009) sicher noch weit unter fünf Fingern. Ohne den ökonomischen und politischen Zwang etwas zu tun, tut sich ja leider nichts (siehe Kohlendioxidausstoß PKWs). Jetzt wird durch die Verlängerung der Laufzeiten von Atom- und dem Bau von Kohlekraftwerken der Druck vollständig vom Kessel genommen. Schlau?
    Herr Daniel rechnen Sie uns doch mal vor wieos die regenartive Ernegiepolitik nicht zu realiseren ist! Wir verstehen das nicht. Sind Sie schlauer als Wissenschaftler und Ingenieure? Denn z.B. die Kohle ist ja nicht unerschöpflich? Die Lagerung von radioaktivem Abfall für 100.000 Jahre höchst gefährlich. Oder geht Ihre Rechnung nach dem Prinzip: “Nach mir die Sintflut”.
    Wie es gehen soll: Erneuerbare fördern und ausbauen! Fossile und atomare Stück für Stück abbauen. Energieerzeugen mit Köpfchen statt mit Profitstreben!

    Beste Grüße Gerhard Fontagnier


  • Daniel 22.10.2009 – 13:37 Uhr

    Hallo zusammen,

    es ist immer schön zu hören, dass doch endlich alle Kohlekraftwerke, Atomkraftwerke und andere Umweltverschmutzer abgeschaltet werden sollen. Ihr wisst schon, dass laut Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie ca. 80% der in Deutschland benötigten Energie aus ihnen resultiert. Wie soll diese Energie denn bereitgestellt werden? Durch Wind- Solar-, Wasserkraft und Biomasse? Ich könnte euch jetzt was vorrechnen, dass eure regenerative Energiepolitik einfach nicht zu realisieren ist. Und wenn man euch fragt wie es gehen soll, kommen entweder gar keine Antworten bzw. falsche!

    Beste Grüße


  • Gerhard Fontagnier 25.03.2009 – 15:18 Uhr

    Guten Tag Herr Böhl,
    und ich sage nur noch soviel:
    ich unterstütze Beleidigungen des Umweltminister Gabriels, trotz aller Kritik an seiner Inkonsequenz, nicht.

    Beste Grüße Gerhard Fontagnier


  • Rudi 25.03.2009 – 15:11 Uhr

    Guten Tag Herr Fontagnier,

    verständlich dass beleidigende Äußerungen erst gar nicht freigeschaltet werden, aber ich vermisse den Kommentar von Franz, ob das “dicke Schweinchen” mit Eiern beworfen werden soll, oder was auch immer.

    Das sieht mir doch nach Zensur aus, oder wenn es als beleidigend angesehen wurde hätte es ja nicht freigeschaltet werden dürfen.

    Sie widersprechen sich selbst, mehr sage ich nicht mehr dazu, den Rest soll sich jeder denken.

    Wie immer freundliche Grüße

    Rudolf Böhl


  • Gerhard Fontagnier 25.03.2009 – 09:32 Uhr

    Freundliche Grüße eines GKM-Mitarbeiters nehmen wir immer gerne entgegen, vor allem nach solch qualifizierten Kommentaren.

    Beste Grüße Gerhard Fontagnier

    p.s. Zensiert wird hier nicht. Lediglich beleidigende Kommentare werden aus sicher leicht verständlichen Gründen nicht freigeschaltet.


  • Rudi 25.03.2009 – 08:05 Uhr

    Hallo Franz,

    wo ist denn dein Kommentar geblieben ??????

    Hier wird doch nicht etwa zensiert werden, das wäre ja schrecklich ,-)))) Da wird doch niemand die Hosen voll haben ?

    Ach ja und ansonsten hast du keine Ahnung, aber davon jede Menge !!!!!!

    Freundliche Grüße

    Rudi, aus dem nahen Altrip


  • franz 17.03.2009 – 15:19 Uhr

    ach rudi, was ist denn los, hm?

    1. wer lesen kann ist klar im vorteil. den kommentar hab ich nämlich geschrieben, bevor der kohle-siggi das gkm besucht hat)
    2. wenn, dann hab ICH mich disqualifiziert und sonst keiner. alle anderen = EUCH, haben mit meinem kommentar nichts zu tun!
    3. einer allein kann niemanden in grund und boden diskutieren.
    4. volksverdummung ist wohl eher das, was das “dicke schweinchen” und dessen kollegen verzapfen.
    5. “dick” ist er nun mal = tatsache und “schweinchen” sind im allgemein sehr intelligent und auch cooler, als beispielsweise rudis.
    6. wir können uns ja in einigen jahren vielleicht nochmal sprechen. dann wenn die luft in mannheim noch schlechter und der rhein in einem noch miserableren zustand ist, mvv + gkm + deren aktionäre noch reicher sind und du vielleicht kinder + enkelkinder hast, die dann (auch) in dieser stinkenden, dreckigen stadt (welt) leben und all die begangenen fehler ausbaden müssen.
    7. frage ich mich ernsthaft, wie man als normaler einwohner des molochs mannheim und überhaupt, den bau/ausbau eines kohlekraftwerks befürworten kann, der nur aus dem einen grund gebaut wird, nämlich noch mehr geld in die taschen der geldgierigen vorstände etc. des gkm und der mvv zu spülen. anscheinend hat dich die verdummung (die von den medien, der politik usw. betrieben wird) eingeholt.
    8. ist es soooo traurig, dass ich wegen leuten wie dir, in einem solchen system leben muss. dabei ist es doch so einfach und es könnte so angenehm sein…
    und 9. mach dich doch mal schlau, was heuchelei tatsächlich bedeutet. vielleicht wird dir dann vieles klarer.

    schüss rudi!


  • Rudi 17.03.2009 – 09:01 Uhr

    @ Franz

    Mit dieser Aussage habt ihr euch selbst disqualifiziert !!!!

    Das “dicke Schweinchen” hat euch doch in Grund und Boden diskutiert und wenn dann keine Argumente mehr da sind, dann wird beleidigt.

    Ihr seid ja solche Heuchler, das ist schon Volksverdummung.


  • Gerhard Fontagnier 25.02.2009 – 13:47 Uhr

    pfui! ;-P

    Hier der Pressetext zur geplanten Aktion:
    Sigmar Gabriel zum Grillen eingeladen

    Unter dem Motto „Kohle nur noch zum Grillen“ laden die BUNDjugend Heidelberg und die GrüneJugend Mannheim, Umweltminister Gabriel anlässlich seines Besuchs beim GKM, am Samstag, den 28.02, zum Grillen vor den Toren des Kraftwerks ein. Die jungen Umweltschützer wollen mit ihrer Aktion auf die Klimaschädlichkeit der Kohleverbrennung aufmerksam machen und gegen den geplanten Neubau des Block 9 protestieren.

    „Die Pläne der GkM AG, weiterhin auf die Steinzeittechnologie Kohle zu setzten, stehen im krassen Gegensatz zu den Klimaschutzzielen der Bundesregierung. Eigentlich ist es die oberste Pflicht von Umweltminister Gabriel diese Ziele zu verteidigen. Das würde bedeuten, den Bau von neuen Kohlekraftwerken zu verhindern“, erklärt Manuel Wesch von der BUNDjugend und fügt hinzu: „Hier wird die Chance zur Entwicklung einer zukunftsfähigen und nachhaltigen Energieversorgung auf lange Zeit verbaut. Und das nur, weil wirtschaftliche Einzelinteressen dem Allgemeinwohl vorgezogen werden“. Emanuel Fischer von der GrünenJugend fügt hinzu: „Wir fordern die Bundesregierung auf, die selbst gesteckten Klimaschutzziele einzuhalten und den Bau von neuen Kohlekraftwerken endlich zu unterbinden. Es gibt bessere Alternativen. Kohlekraft und Klimaschutz sind unvereinbar.“

    Die Aktion „Kohle nur noch zum Grillen“ wird am 28.02., zwischen 15 und 18 Uhr vor der Verwaltungspforte der GkM AG, Marguerrestraße 1, in Mannheim stattfinden. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen vorbeizukommen. Die Jugendlichen hoffen, dass Minister Gabriel vorbeischaut. „Eine entsprechende Einladung haben wir Ihm zukommen lassen“, erklärt Fischer.

    Hintergrund:

    Sigmar Gabriel wird im Rahmen der Veranstaltung der GKM AG „Kohle 2020 – Zukunft von Energieversorgung und Klimaschutz in Deutschland“ einen Vortrag zu den „energie- und klimapolitischen Zielen der Bundesregierung in Beziehung zum geplanten Block 9“ halten.

    Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:

    Emanuel Fischer (GrüneJugend): 0176 / 290 75 112

    Emmanuel Laux (BUNDjugend): 06221 / 18 26 31




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