Wann hast du zuletzt die Welt gerettet?
Gerhard Fontagnier | 31.01.2009 | Blog-9 | 0 Kommentare |



Kommunalwahl gegen Block9
Gerhard Fontagnier | 30.01.2009 | Termine | 2 Kommentare |

Heute wird das Kommunalparlament neu gewählt. Mehr KohlegegnerInnen und mehr EnergiewenderInnen müssen ins Rathaus, damit sich endlich in Mannheim eine konsequentere Klima- und Energiepolitik durchsetzen kann.



Gründung Energiewende Mannheim e.V.
Gerhard Fontagnier | 30.01.2009 | Termine | 0 Kommentare |

In Mannheim muss endlich konsequenter für die Energiewende gearbeitet werden. Um mehr Informationen zu verbreiten, mehr MitstreiterInnen zu gewinnen und um für Bürgerkraftwerke zu arbeiten, wollen wir den Energiewende Mannheim e.V. gründen. Der Name wird noch gesucht. Vorschläge? KliMa e.V.? EWM e.V.? Alle die mitgründen wollen, treffen sich im Jugendkulturzentrum FORUM, Neckarpromenade 46, Haltestelle (4) Schafweide im Clubraum 1


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Vorbereitungstreff Infotag
Gerhard Fontagnier | 30.01.2009 | Termine | 0 Kommentare |

Alle Interessierten treffen sich um den Energiewende-Infotag in die letzte Kurve zu bringen. Zu diesem Zweck treffen wir uns am Veranstaltungsort im Jugendkulturzentrum FORUM, Neckarpromenade 46, Haltestelle (4) Schafweide im Raum 4


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50% Erneuerbare Energien bis 2020
Gerhard Fontagnier | 28.01.2009 | Blog-9 | 0 Kommentare |

Berlin, 28.01.2009: Die Erneuerbaren Energien decken im Jahr 2020 mit einem Anteil von rund 47 Prozent fast die Hälfte des deutschen Strombedarfs. Gleichzeitig ist eine sichere Stromversorgung auch zur Zeit der höchsten Stromnachfrage gewährleistet. Das geht aus der aktuellen Ausbauprognose der Branche „Stromversorgung 2020“ hervor, die der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) und die Agentur für Erneuerbare Energien heute in Berlin vorgelegt haben. …weiterlesen »



Konzerne sollen Asse zahlen!
Gerhard Fontagnier | 27.01.2009 | Blog-9 | 1 Kommentar |

Für Atommüll soll zahlen, wer ihn produziert! Die große Koalition will am Freitag, 30. Januar 2009, das Atomgesetz ändern. Der Bund und die SteuerzahlerInnen sollen dann die Zeche zahlen für die Sicherung des Atommülls im Bergwerk Asse. Bisher steht im Gesetz: Wer Atommüll abgeliefert hat, muss auch für dessen ordnungsgemäße Entsorgung zahlen. Wieder einmal sollen also die Stromkonzerne auf Kosten der Allgemeinheit finanziell entlastet werden – im Fall des einsturzgefährdeten Atommülllagers „Asse II“ geht es um bis zu 2,5 Milliarden Euro. Nach dem Willen der Regierungsparteien sollte dies auch noch still und heimlich passieren: Den Änderungsantrag zum neuen Atomgesetz, der das Verursacherprinzip in Sachen Atommüll über Bord wirft, haben die Fraktionen von CDU/CSU und SPD erst am 22. Januar im Bundestag eingebracht. Die Atomkonzerne EnBW, Eon, RWE und Vattenfall haben mit den Atomkraftwerken jahrzehntelang Profit gemacht. Fordern Sie von den Bundestagsfraktionen der SPD und der Union: Die Sanierungskosten für das Atommülllager Asse soll zahlen, wer dort seinen Müll eingelagert hat!
Weitere Informationen hier.
Schreibt E-Mails an die Parteien der großen Koalition im Bundestag: SPD- und CDU/CSU-Bundestagsfraktion



Fern der Wärme
Gerhard Fontagnier | 22.01.2009 | Blog-9 | 0 Kommentare |

Seit dem Morgen des 21.1.2009 sind im Mannheimer Norden in rund 6000 Haushalten und zwei Schulen in Schönau, Waldhof und Käfertal die Heizungen ausgefallen. Die Versorgung sollte bis spätestens Freitag früh wieder gewährleistet sein, sagte heute ein Sprecher der MVV Energie AG. Beim Frost Anfang Januar war ein Leck in der Leitung entstanden. Zwei kleine Heizwerke konnten die Versorgung der Stadtteile nicht wie geplant überbrücken. Laut MVV sollen die Reparaturarbeiten im Laufe des Donnerstags abgeschlossen sein. Die Reparaturkosten belaufen sich auf rund 200 000 Euro. An diesem Beispiel zeigt sich einmal mehr, dass zentrale Energiesysteme der falsche Weg sind – egal ob es um die Fernwärme aus dem Kohlekraftwerk am Rhein oder um das Gas aus Russland geht. Die Zukunft der Wärme- und Energieversorgung liegt eindeutig in kleinteiliger, dezentraler Versorgung. Diese sind weniger anfällig für Ausfälle und Preiswucher. Es wird allerhöchste Zeit für die Energiewende!



Stoppt RWE Block9?
Gerhard Fontagnier | 22.01.2009 | Blog-9 | 0 Kommentare |

22.01.2009 05:06 – RWE-Chef Jürgen Grossmann hat angekündigt, in Westeuropa keine neuen Kohlekraftwerke mehr zu bauen. Als Grund nennt er die Kosten, die durch den Emissionshandel entstehen. Ein Verzicht auf Kohle steht nicht dahinter: Die Kraftwerke sollen stattdessen in Osteuropa entstehen. Klimaexperte Karsten Smid von Greenpeace begrüßt die RWE-Entscheidung, keine neuen Kohlekraftwerke in Westeuropa mehr zu bauen. Damit zeige der Emissionshandel zum ersten Mal seine längst überfällige Lenkungswirkung.

Die heute in Deutschland geplanten Kohlekraftwerke werden sich aufgrund ihres gigantischen CO2-Ausstoßes als Investitionsruinen von morgen erweisen. Alle Investoren müssen nun ihre Pläne prüfen und auf klimafreundlichere Ersatzinvestitionen wie die Erneuerbaren Energien umlenken, fordert Smid.

Dass RWE jetzt stattdessen in Osteuropa klimaschädliche Kohlekraftwerke bauen will, sieht er der falschen Klimapolitik von Frau Merkel geschuldet. Mit ihrer industriefreundlichen Politik hat sie den Startschuss zum Aushöhlen des europäischen Klimapaketes gegeben. So müssen in vielen Ländern zunächst einmal keine CO2-Zertifikate gekauft werden. Für eine glaubwürdige Klimapolitik müssen die industriefreundlichen Schlupflöcher von der Politik geschlossen werden




BUENDNIS