TV-Tipp
Montag – 1.12.2008 – 21.45 Uhr
ARD Report
Ein Klimaschädling wäscht sich sauber
Wie der Vattenfall-Konzern die Öffentlichkeit für seine Ziele einspannt
Die Website von Vattenfall:
http://klimaunterschrift.vattenfall.de/
Die von Greenpeace:
http://www.klimaunterschrift-vattenfall.de/
“Nein zu Block-9″-Treff
Im Büro unter dem Faircafé cafga
TOPs:
Wie ist der Erörterungstermin gelaufen?
Wie gehts weiter nach dem Erörterungstermin?
Vorbereitung Klimaaktionstag 6.12.2008 Paradeplatz
Vorbereitung Energiewende-Infotage 2009
Vereinsgründung?
Energieverbrauch viel zu hoch
Aus der taz vom 23.11.2008. VON REINHARD WOLFF Größtes Pilotprojekt für CO2-Abscheidung. Die Energiebilanz für die CO2-Abscheidung bei einem Kohlekraftwerk: Will man die Emissionen einigermaßen klimaneutral bekommen, muss man 50 Prozent mehr Steinkohle verfeuern. …weiterlesen »
Klimaaktionstag
11.00 Uhr am Paradeplatz. Alle die den Klimawandel stoppen wollen können sich an der Aktion beteiligen. Bitte meldet Euch bei uns. Wir haben die Aktion zentral angemeldet.
Globaler Klimaaktionstag 6.12.
Große Konzerne – kleines Verantwortungsbewusstsein!
+++ Greenwashing der Klimasünder stoppen +++ Jetzt aktiv werden: Plakatparodien bestellen und eigene Aktionen vor Konzernen durchführen+++
Vernetzen unter: www.alles-heisse-luft.de
Viele große Konzerne verkaufen sich der Öffentlichkeit zunehmend als Klimaschützer. Dabei investieren sie riesige Geldsummen in Image-Kampagnen, aber nur wenig Geld in den Klimaschutz. Neueste Studien zeigen jedoch, dass die Folgen des Klimawandels früher und stärker als erwartet eintreten werden. Es wird also höchste Zeit, dass klimaschädliche Konzerne endlich Verantwortung übernehmen und nicht länger unter einem grünen Deckmäntelchen „busines as usual“ betreiben
Wirklicher Klimaschutz statt leerer Klimaversprechen!
Am 6. Dezember wird den größten Klimasündern in Städten im gesamten Bundesgebiet aufgezeigt, dass die Menschen sich nicht länger vom Greenwashing der Konzerne täuschen lassen. Vor den Hauptzentralen und Filialen klimaschädlicher Konzerne werden medienwirksame Aktionen mit Parodien von Werbeanzeigen der betreffenden Firmen durchgeführt:
* EnBW, E.ON, Vattenfall und RWE: Allein die in Deutschland geplanten 31 NEUEN Kohlekraft werke würden über 180 Mio. t CO2 ausstoßen – mehr als der gesamte Verkehrsbereich!
* Audi: Trotz der Selbstverpflichtung der Autoindustrie, bis Ende 2008 die CO2-Emissionen ihrer Neuwagen auf höchstens 140 g CO2 zu begrenzen, stößt der neue Audi Q7 pro km 239 g CO2/km aus und wird flächendeckend beworben.
* CMA: Die CMA vermarktet Agrarprodukte aus Deutschland – egal wie sie hergestellt wurden. In großen deutschen Mastbetrieben wird Soja verfüttert, das vor allem aus Argentinien und Brasilien stammt, wo riesige Waldflächen für den Sojaanbau gerodet werden. Rund 20% der globalen CO2-Emissionen stammen aus Entwaldung.
Die Parodien finden Sie unter: www.die-klima-allianz.de/klimaaktionstag/parodien,
erste Aktionsideen unter www.die-klima-allianz.de/klimaaktionstag/aktionsideen.
Machen Sie mit! Zeigen Sie in Ihrer Stadt den Konzernen, dass Klimaschutz mehr
ist als nur Werbung! Je mehr Aktionen stattfinden, desto größer die Wirkung.
Das können Sie tun:
1. Besprechen Sie das Vorhaben in Ihrer Organisation / Gruppe.
2. Suchen Sie in Ihrer Stadt / Ort eine Filiale der oben genannten Konzerne.
3. Bestellen Sie im Büro der Klima-Allianz ein Toolkit bestehend aus: Der Plakat-Parodie (DIN A0) des ausgewählten Konzerns, einer Sammlung von Aktionsideen, einer vorgefertigten Pressemitteilung und Hintergrundinformationen. Per Mail an: hilker@forumue.de, oder telefonisch 030
/ 6781775-77.
4. Tragen Sie auf der Aktionsseite www.alles-heisse-luft.de Ihre Aktion mit
Ihren Kontaktdaten ein, um die Vernetzung vor Ort zu fördern.
5. Klären Sie vor Ort ob die Aktion angemeldet werden muss.
6. Informieren Sie weitere Organisationen / Kirchengemeinden / Lokalgruppen über den Klimaaktionstag und die Werbeparodien.
7. Laden Sie die örtliche Presse zu Ihrer Aktion ein.
8. Machen Sie am 6.12. ein digitales Foto von Ihrer Aktion und laden Sie es
auf die Deutschlandkarte unserer Aktionshomepage www.alles-heisse-luft.de.
Die Klima-Allianz
Marienstr. 19-20
10117 Berlin
Mail: hilker@forumue.de
Biosprit-Boom in Kolumbien
WDR Fernsehen 3 Der Biosprit-Boom in Kolumbien
WDR Fernsehen, SONNTAG 30.11.2008, 16.25 – 16.55 Uhr (Sendereihe)
Wiederholung: Freitag, 5. Dezember 2008, 9.20 – 9.50 Uhr
tag7 – Kein Brot für Öl
Der Biosprit-Boom in Kolumbien
Ein Film von Renate Werner
Ich werde die Palmen fällen, denn Palmen kann ich nicht essen!, erklärt Maria Ligia entschieden. Sie will ihr kleines Stück Land zurückhaben und dort wieder Yucca, Reis und Bananen anbauen. Wie Tausende anderer Kleinbauern wurde sie von ihrem Grund und Boden im Norden Kolumbiens von mächtigen Unternehmern gewaltsam vertrieben illegal, aber geduldet von der kolumbianischen Regierung. Jetzt wollen die Bauern zurück, aber auf ihren Feldern reiht sich inzwischen Palme an Palme, soweit das Auge reicht. Grüne Wüste nennen sie die riesigen Plantagen.
Mit dem aus den Palmen gewonnen Öl machen die großen Plantagenbesitzer auf dem Weltmarkt ein einträgliches Geschäft, von dem auch die Regierung profitiert: Der größte Teil des Palmöls wird nach Europa exportiert, auch nach Deutschland. Waschmittel, Margarine, Süßigkeiten und andere Produkte des täglichen Gebrauchs werden daraus hergestellt.
Doch der größte Boom der Palme bahnt sich grade erst an, ausgelöst vom Treibstoffdurst der Industrieländer und deren Biospritbedarf. Agrardiesel soll in Kolumbien jetzt zur Nummer Eins der Ölpalmprodukte werden, die Anbaufläche der Palmen soll sich in den nächsten Jahren noch einmal verdoppeln, so plant es die Regierung und verspricht, dass die riesigen Monokulturen der Bevölkerung Arbeitsplätze und Wohlstand, Frieden und Entwicklung bringen würden. Aber schon jetzt explodieren in Kolumbien die Lebensmittelpreise und viele der ehemaligen Kleinbauern verelenden als schlecht bezahlte Tagelöhner auf den Plantagen. Bei uns sterben Säuglinge an Unterernährung,, erzählt Maria Ligia aufgebracht.
Kohlekraftwerke sinnlos
Windstrom hat Vorrang. Eine Studie der Flensburger Uni warnt: Kohlekraftwerke an der Nordseeküste sind gigantische Fehlinvestitionen. Grund: Sie können nicht oft genug unter Volllast laufen. Aus der taz von Johann Martens
Eng wird es im deutschen Stromnetz werden, und es wird ein erhebliches Gerangel zwischen Wind- und Kohlestrom geben, sollten die 20 in Planung befindlichen Kohlekraftwerke tatsächlich in Betrieb gehen. Was Fachleute schon länger ahnen, hat jetzt Frauke Wiese, Wirtschaftsingenieurin an der Universität Flensburg, am Beispiel des Knotenpunktes Brunsbüttel durchgerechnet. …weiterlesen »
ARTE: Sauberer Strom
Themenabend bei ARTE:
Sauberer Strom: Alternativen zu Kohle, Öl und Gas
90 Minuten Erstausstrahlung, Dokumentarfilm
Weitere Information gibt es auf der ARTE-Website
Erörterungs-Training
Wir bereiten uns auf die Erörterungstermine vor. Ab 11.00 Uhr im Frauenzentrum Courage, Lortzingstaße 5-7, 68169 Mannheim, Tel. 0621-32672098. Anmeldung erforderlich! Bitter per E-Mail an: E-Mail info (at) nein-zu-block9.de