Die baden-württembergische Umweltministerin Tanja Gönner hat sich mit den Energieerzeugern EnBW und GKM im Wasserpfennig-Streit geeinigt (im Falle der GKM hat sich die zuständige Stadt Mannheim mit derselben “geeinigt”). Angeblich ist diese Einigung jetzt Anfang Oktober 2008 entstanden. Die Einigung besagt, dass ca. 65 Millionen Euro Nachlass gewährt werden. Hintergrund ist die Erhöhung der Gebühr von 1998 auf 0,01 Euro je Kubikmeter Wasserentnahme zum Zwecke der Kraftwerkskühlung. 0,05 Euro “Wasserpfennig” zahlt übrigens Otto-Normalverbraucher an seinen Wasserversorger. Seit 1998 haben EnBW und GKM um eine Gebührenermäßigung verhandelt. In anderen Bundesländern gibt es diesen “Wasserpfennig” nicht. Trotz der angeblich unklaren Verhandlungen hatte ja sowohl EnBW die Ausweitung ihrer Kapazitäten am Rhein in Karlsruhe und die GKM in Mannheim beschlossen. Glaube also wer da will, dass die Einigung neu ist. Es ist bereits ein Skandal, dass wertvolles Wasser entnommen werden kann und dann aufgewärmt das Ökosystem Rhein gefährdend wieder abgelassen wird. Noch skandalöser ist aber, dass nun dafür auch noch ein Rabatt vergeben wird.
Die Meldung auf der Website des Umweltministeriums Baden-Württemberg.
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