Jetzt gibt es für alle noch einen Grund mehr, unser Bürgerbegehren in den letzten Tagen zu unterstützten!
Vor einem Jahr hat MVV-Chef Schulten bei Spekulationen, er wolle zu EnBW gehen, “ein klärendes Wort an die Mitarbeiter gerichtet”. Jetzt geht er. Immer wieder hat Schulten in den vergangenen Monaten verkündet, Block 9 sei wirtschaftlich – ohne Zahlen zu präsentieren. Vielleicht bringt das doch den ein oder anderen zum Nachdenken.
Wir haben immer gesagt: Wer heute in Mannheim Entscheidungen trifft, ist morgen vielleicht gar nicht mehr da. Die BürgerInnen bleiben und die haben ein Recht darauf an den Entscheidungen beteiligt zu werden, von denen sie betroffen sind. Der Mannheimer Morgen schreibt in seiner heutigen Ausgabe (Link zum Artikel):
“Die MVV gemeinsam weiter nach vorne zu bringen – diese Marschrichtung gab der Vorstandsvorsitzende Rudolf Schulten vor gut einem Jahr in einem Brief an alle Beschäftigten vor. Damals verunsicherten Spekulationen die Belegschaft, der MVV-Chef könne als Nachfolger von Utz Claasen an die Spitze des Energie-Riesen EnBW wechseln. Für Schulten war es selbstverständlich ein klärendes Wort an seine Mitarbeiter zu richten. Völlig überraschend nimmt er nun aber tatsächlich Abschied von Mannheim.”
und weiter:
“Die Belegschaft in die strategischen Veränderungen einzubinden, ‘habe ich zu Beginn vernachlässigte’, räumte er einmal ein. Deshalb leitete der Manager auch einen kulturellen Wandel bei dem kommunalen Versorger ein. Unter anderem legte die MVV das Programm ‘Move’ auf, das für Mut, Offenheit, Vertrauen und Erfolg im Unternehmen stehen soll. Schulten nimmt den englischen Begriff ‘Move’ nun für sich selbst wörtlich – er bedeutet Bewegung.”
Alle treuen Schulten-Anhänger sollten nicht weinen: die EnBW ist zu 15% an der MVV beteiligt ist und zu 32% am GKM. Schulten bleibt uns also doch erhalten. Aber darf ein Spitzenmanager eigentlich einfach so zur Konkurrenz wechseln, und sein gesamtes Wissen mitnehmen?
6 Meinungen
Hallo nochmal, Herr Schulten war die ganze Zeit in der MVV für die Mitarbeiter ansprechbar, er ist offen und ehrlich mit der Belegschaft umgegangen. Andere Meinungen von außen, d.h. Ahnungslosen in diesem Fall finde ich als absolut destruktiv! Fragt die Beschäftigten dieses Unternehmens und stellt nicht irgenteinen Blödsinn hier rein! Das Recht der beruflichen Veränderung sollte auch im demokratischen Grundverständnis da sein, egal ob Manager, Arbeiter oder Angestellter! Es ist hier teilweise ein Hass zu erkennen der jegliche Substanz an IQs vermissen lässt! Der Respekt vor Menschen sollte gewährleistet sein! Ihr werdet von mir hören, wenn die erste Laufzeit für ein Kernkraftwerk verlängert wird…das dauert mit eurer Hilfe auch nicht mehr lange!
Sehr geehrter Herr Uli Müller,
Vielen Dank für diese konstruktive und aufmerksame Kritik. Wir werden versuchen Ihre Vorschläge umzusetzen. Einstweilen verstehen Sie bitte, dass wir bei dem eingeschlagenen Kurs bleiben müssen und der heißt Erneuerbare Energien. Haben Sie vielen Dank für Ihr Engagement und Ihre offenen Worte.
Informieren Sie sich weiter!
Mit freundlichen Grüßen,
Pierre Herrmann
Alle Kritiken zum Trotz, Herr Schulten hat in diesem Unternehmen hervorragendes geleistet, war auch immer im Kontakt mit der Belegschaft, und ich wünsche ihm für die Zukunft alles Gute (Uff mannämmarisch, där wah äschd kloa)
Hallo ihr lieben Gegner, was ihr hier macht ist nichts Anderes als die Befürwortung der Kernkraft! Was wir damals erkämpft haben, dass macht ihr kaputt!!! Was macht ihr denn? Ihr stellt euch auf die Straße und freut euch das da mal wieder ein Großprojekt ist gegen das man sich stellen kann (gedacht wird hierbei nichts)Auf jeden Fall macht ihr sämtliche linke Politik kaputt und unterstützt mit dieser Aktion die Kernkraft! Macht weiter so und werdet noch lächerlicher!!! Nur ist es wirklich schade, dass ihr die Opposition im Land kaputt macht!!!
“ES LEBE DIE KERNKRAFT” – Müsste euer Wahlspruch sein!!!
Wieso Spitzenmanager?
Sicherlich bekommt er dort seinen Lohn für Block 9.
Er ist halt ein Kohlemann.
Richtig viel Asche.
Wir bekommen leider nur Feinstaub. Dabei habe ich eine grüne Plakette für 5 Euro am Auto.
M onnemer
O efen
V erfeuern die
E rde
Ihre Meinung:



Herr Uli Müller, mit ihrem Kommentar zeigen Sie vor allem eines: Sie sind überhaupt nicht informiert über die heutigen technischen Möglichkeiten, die uns die erneuerbaren Energien für eine sichere Energieversorgung bieten, und Sie wollen sich auch nicht informieren. Machen Sie so weiter und bleiben Sie Ihrem Arbeitgeber treu.